3. Liga

Der FC Ingolstadt nimmt Hansa Rostocks Steilvorlage an

Nachholspiele in der 3. Liga: Duisburg geht baden

Ingolstadt nimmt Rostocker Steilvorlage an

Daumenlutscher: Soufian Benyamina (2.v.r.) beim Torjubel.

Daumenlutscher: Soufian Benyamina (2.v.r.) beim Torjubel. imago images

Lübeck gibt die Rote Laterne ab

In Lübeck sorgten auch die widrigen Platzverhältnisse dafür, dass fußballerisch nur Magerkost geboten wurde. Kämpferisch stimmte aber der Einsatz hüben wie drüben, Rostock hatte jedoch große Mühe, beim Kellerkind zu Chancen zu kommen und auch Glück, dass Deichmann kurz vor der Pause die VfB-Führung verpasste (45.+2). Hälfte zwei startete jedoch direkt mit einem Paukenschlag: Die Hansa-Abwehr war bei einer Flanke nicht ganz auf der Höhe, und Benyamina netzte für Lübeck ein (48.). Die Kogge war gefordert, doch der beherzt auftretende VfB war nach der Pause die bessere Mannschaft, legte aber nicht nach und musste daher bis zum Schluss zittern, ehe der heiß ersehnte Dreier perfekt war. Durch den Sieg gab Lübeck die Rote Laterne an die SpVgg Unterhaching ab.

Kutschke führt die Schanzer zum Sieg

Umjubelter Goalgetter: Stefan Kutschke (2.v.l.) beim Torjubel.

Umjubelter Goalgetter: Stefan Kutschke (2.v.l.) beim Torjubel. imago images

Spannend war's zunächst auch in Lotte, wo Uerdingen den favorisierten Ingolstädtern das Leben durchaus schwermachte und sogar am 1:0 schnupperte. Weil aber van Ooijen nur die Latte traf (39.), blieb die Überraschung aus. Als dann noch Kutschke die Schanzer nach Freistoß per Kopfball in Führung brachte (43.), nahm das Spiel seinen erwarteten Gang. Nach dem Seitenwechsel bekam Kutschke einen Elfmeter zugesprochen und verwandelte diesen höchstpersönlich (51.). Davon erholten sich die krisengebeutelten Krefelder nicht mehr, darüber hinaus sah Trainer Stefan Krämer auch noch die Rote Karte (76.). Eckert Ayensa sorgte schließlich mit dem 3:0 für die endgültige Entscheidung (85.).

Saarbrücken lässt Duisburg abblitzen

Beim Gastspiel des MSV Duisburg in Saarbrücken begegneten sich beide Mannschaften zunächst auf Augenhöhe - das sollte sich aber deutlich ändern: Günther-Schmidt brachte den FCS in einem chancenarmen Spiel zwar in Führung (45.), doch Stoppelkamp glich nach der Pause für die Zebras aus (52.). Froese stellte mit seinem 2:1 kurz darauf die alten Verhältnisse wieder her (60.), ehe Gouras per Doppelpack (67., 71.) auf 4:1 stellte und die Spannung komplett rausnahm. Der Liganeuling schob sich durch den Sieg auf Platz fünf der Tabelle vor und befindet sich nun mehr denn je in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen, der MSV indes muss sich nach unten orientieren.