2. Bundesliga

Immer wieder aufs Neue: Darmstadt und das "Pokalfinale"

SVD trifft auf den Gegner, der ihm die einzige Niederlage zugefügt hat

Immer wieder aufs Neue: Darmstadt und das "Pokalfinale"

Aus Verletzungsgründen hat Thomas Isherwood (Mitte) in dieser Saison erst fünf Mal das Darmstadt-Trikot getragen.

Aus Verletzungsgründen hat Thomas Isherwood (Mitte) in dieser Saison erst fünf Mal das Darmstadt-Trikot getragen. IMAGO/Eibner

Fast elf Wochen sind vergangen, seit Darmstadt 98 letztmals um Punkte gespielt hat. Damals gab es am Böllenfalltor ein 1:1 gegen Fürth, nun haben die Lilien erneut ein Heimspiel vor der Brust. Das alleine ist es allerdings nicht, was die Partie gegen das Kleeblatt mit den nun bevorstehenden 90 Minuten gemeinsam hat. Auch der Gegner hat es ebenso in sich. 

Mitte November kam Fürth mit einer makellosen Bilanz unter seinem neuen Trainer Alexander Zorniger nach Darmstadt (drei Spiele, drei Siege, 3:0 Tore) - nun ist es die Mannschaft, die dem SVD die bislang einzige Saisonniederlage beigebracht hat. Am 1. Spieltag verlor Darmstadt mit 0:2 bei Jahn Regensburg und ließ dann nicht weniger als 18 Pflichtspiele mit zwölf Siegen und sechs Unentschieden folgen. 

Nun also steht das zweite Duell mit Regensburg an - eine Aufgabe, die Innenverteidiger Thomas Isherwood nicht dazu veranlasst, noch einmal zurückzublicken. "Wir denken nicht groß an das Hinspiel oder generell an die Vergangenheit", sagte der 24-Jährige gegenüber Vereinsmedien und ließ dann noch wissen: "Für mich persönlich ist jedes Spiel wie ein Pokalfinale, das ich unbedingt gewinnen will. So auch am Samstag."

Ob es den Lilien tatsächlich gelingt, noch 17 Mal eine Haltung einzunehmen, als gehe es um eine Trophäe, sei dahingestellt - beachtlich sind Isherwoods Worte trotzdem. Darmstadt hat in dieser Saison noch einiges vor, so viel ist klar.

Und da sind es auch die Mitspieler, die Isherwood ein gutes Gefühl geben. "Für mich persönlich ist es unheimlich wichtig, nach vorne, hinten, links und rechts zu gucken und dort immer einen Spieler zu sehen, der bereit ist, alles zu tun, um mir zu helfen", sagt der Abwehrspieler, "dasselbe tue ich auch für sie. Das ist ein Schlüssel zu Erfolg."

lei

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