DFB-Pokal

Im Pokal ist Marvin Schwäbe bei Köln gesetzt

Baumgart verlangt von seinen Profis, dass sie Druck ausüben

Im Pokal ist Schwäbe bei Köln gesetzt

Belohnt worden: Marvin Schwäbe mit Torwarttrainer Uwe Gospodarek.

Belohnt worden: Marvin Schwäbe mit Torwarttrainer Uwe Gospodarek. imago images/Herbert Bucco

Druck - dies ist das Schlüsselwort für die Spieler des 1. FC Köln vor dem ersten Pflichtspiel der Saison. "Wir wollen den Gegner permanent unter Druck setzen", kündigt Trainer Steffen Baumgart an und führt aus: "Wir müssen klar aufzeigen, wer Chef im Ring ist." Eine Menge Torchancen wolle man sich erarbeiten, Standards ebenso. Den Gegner unter Druck setzen, den Viertligisten zu Fehlern zwingen und diese dann ausnutzen.

Im Tor wird Neuzugang Marvin Schwäbe statt Timo Horn stehen, was an der Hierarchie nichts ändert: "Timo ist die Nummer eins, aber im Pokal wird Marvin spielen. Das ist mit Timo so abgesprochen. Marvin hat sich dies dank guter Leistungen verdient."

Spielersteckbrief Schwäbe
Schwäbe

Schwäbe Marvin

Spielersteckbrief T. Horn
T. Horn

Horn Timo

Unentdeckte Waffen?

Eine von vielen Trainern im Pokal angewandte Variante, die noch keinem Torhüter geschadet hat. Und der Teamhygenie häufig guttat. Baumgart sieht sein Team breit aufgestellt, auch die mit Skepsis beobachtete Abwehr bereitet ihm keinen schlechten Schlaf: "Was in der Vergangenheit gespielt wurde, hat ja nichts damit zu tun, wie ich jetzt spielen lassen will. Die Mannschaft hat viele Waffen, die sie vielleicht selbst noch gar nicht entdeckt hat."

Der neue Trainer bekämpft den Pessimismus, der den FC in Teilen fest im Griff hat, vehement: "Wir haben eine gute Mannschaft, die viel erreichen kann", sagt er. Ab Sonntag muss sie diesen Nachweis erbringen, ihren Trainer bestätigen. Dass es gegen einen Viertligisten im Pokal geht, macht die Sache nicht wirklich einfacher. Aber einfach will es Steffen Baumgart ohnehin nicht. Sonst wäre er nicht nach Köln gekommen.

Frank Lußem