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Eintracht Bamberg gibt Trainertalent Julian Kolbeck eine Chance

Bayernliga Nord

Hutzler-Nachfolge: Eintracht Bamberg gibt Trainertalent Julian Kolbeck eine Chance

"Brust raus, mutig sein": Julian Kolbeck möchte bei Eintracht Bamberg einen offensiven Spielansatz wählen.

"Brust raus, mutig sein": Julian Kolbeck möchte bei Eintracht Bamberg einen offensiven Spielansatz wählen. imago images / foto2press

Julian Kolbeck wird ab 1. Juli bei Eintracht Bamberg seine erste Cheftrainer-Stelle im Herrenfußball antreten. Ein Coup, glaubt man den Domstädtern, die von einem "umworbenen Trainertalent" sprechen. Kolbeck fungierte zuletzt als Co-Trainer bei der Bundesliga-U-17 der SpVgg Greuther Fürth. In seiner Laufbahn spielte der neue Bamberg-Trainer 143-mal in der Regionalliga Bayern, und zwar für die SpVgg Bayreuth und die SpVgg Greuther Fürth II. Zwischen 2000 und 2005 schnürte der frühere Abwehrspieler auch die Stollenschuhe in der Jugend des 1. FC Nürnberg. In seiner Vita stehen zudem drei U-Länderspiele für den DFB.

Noch ein wenig wichtiger als die Vergangenheit ist den Bambergern aber die Perspektive, die sie mit Kolbeck erhalten. Die Oberfranken bezeichnen ihren zukünftigen Trainer als "Stratege mit offensivem Spielansatz".

Ein Symbol für den Weg

Doch kann ein 26-Jähriger soviel Autorität mitbringen, um Spieler, die teilweise gleich alt oder sogar älter sind, gut zu führen? Fußballabteilungsleiter Sascha Dorsch macht sich keine Sorgen und sagt: "Wir definieren uns seit Jahren als Ausbildungsverein, der jungen Talenten die Chance geben möchte, den nächsten Schritt zu gehen. In Julian sehen wir unser Anforderungsprofil zu 100 Prozent erfüllt. Schön, dass wir ihn vom FCE überzeugen konnten." Der Vorstandsvorsitzende Jörg Schmalfuß ergänzt: "Julian hat uns mit unheimlich viel Fußballsachverstand überzeugt. Zudem bringt er die gewünschte Erfahrung als aktiver Spieler im höheren Bereich mit. Er symbolisiert den Weg, den viele unserer Talente gehen wollen."

Kolbeck, der bald den Kurs zur Trainer-A-Lizenz beginnt, sagt zu seinem Karriereschritt: "Ich freue mich auf eine ambitionierte Truppe, die Fans und die Stadt. Mein erster Eindruck vom FCE ist rundum positiv. Ich finde in Bamberg einen gut strukturierten Verein in einem fußballbegeisterten Umfeld vor. Meinen Wunsch, mit einer jungen, hungrigen Mannschaft attraktiven Fußball zu spielen, kann ich hier perfekt ausleben."

stw / PM