Bundesliga

Denis Huseinbasic beim 1. FC Köln: Bange machen gilt nicht

Köln: Ex-Offenbacher will den Sprung in die Bundesliga schaffen

Huseinbasic: Bange machen gilt nicht

Muss sich an das Niveau gewöhnen: Denis Huseinbasic.

Muss sich an das Niveau gewöhnen: Denis Huseinbasic. IMAGO/Treese

Jung ist er, am vergangenen Sonntag feierte er am ersten Tag im Trainingscamp seinen 21. Geburtstag. Und einer breiten Öffentlichkeit dürfte er auch noch nicht bekannt sein. Denis Huseinbasic kam vom Regionalligisten Offenbacher Kickers zum FC, hier will der Mittelfeldspieler nun austesten, wohin ihn die Karriere führt. "Ich war ein wenig überrascht, als sich der FC meldete", gibt er zu, "aber jetzt bin ich hier."

Den Sprung von der Regionalliga in die Bundesliga will er schaffen, der Schwere der Aufgabe ist er sich bewusst: "Wir gucken nach der Vorbereitung, ob es reicht. Wenn nicht, ist eine Leihe ein Thema. Stand jetzt ist alles okay, dann wird man sehen." Die Unterschiede spürt er, aber Bange machen gilt nicht: "Die Intensität ist höher und es geht alles viel schneller. Aber ich gewöhne mich langsam daran. Es ist alles etwas anstrengender."

Eine schwierige Aufgabe musste er bereits bestehen, dies war das erste Treffen mit seinem neuen Trainer: "Ich kannte ihn ja nur aus dem Fernsehen und war, ehrlich gesagt, ein bisschen nervös." Am Ende war es dann eine gute Unterhaltung, in der Huseinbasic seinem Chef darlegte, welche Aufgaben er auf dem Rasen am liebsten erfüllt. Im Ergebnis stand, dass der Ex-Offenbacher jede Mittelfeldposition ausfüllen kann. Vom Sechser über beide Achter bis hin zum Zehner. Klingt ambitioniert.

Ab Freitag kann er in den Testspielen gegen Austria Lustenau (18 Uhr in Singen) und Grasshopper Zürich (Samstag, 15 Uhr in Bad Dürrheim) zeigen, was er drauf hat und ob es nach den Tagen des intensiven Trainings kräftemäßig reichen wird. Gegen den Sechstligisten TuS Mondorf traf er einmal, zwei weitere Treffer bereitete er vor. Ein netter Einstand, doch der Ernstfall folgt.

Skhiri nach Zusammenprall fraglich

Es ist fraglich, ob Ellyes Skhiri das Testspielprogramm wird absolvieren können. Der Tunesier prallte im Training mit dem Kollegen Kristian Pedersen zusammen, trainierte am Mittwoch individuell, möglicherweise wird er geschont. Auf keinen Fall zum Einsatz kommen die Rekonvaleszenten Steffen Tigges (nach Fußbruch), Jonas Hector (Wade) und Jan Thielmann (Bänderverletzung), die intensiv mit den Reha-Trainern arbeiten, aber noch nicht an reguläres Mannschaftstraining denken.

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