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Hummels contra Khedira: Wie "die Mannschaft" zerfiel

#ZSMMNBRUCH eines Weltmeisters - die kicker-Serie

Hummels contra Khedira: Wie "die Mannschaft" zerfiel

Nicht immer einer Meinung: Sami Khedira (vorne) und Mats Hummels.

Nicht immer einer Meinung: Sami Khedira (vorne) und Mats Hummels. imago

Dass es innerhalb der deutschen Nationalmannschaft nach dem desillusionierenden 0:1 gegen Mexiko "geknallt hat", ist der Öffentlichkeit durch die offenen Worte von Kapitän Manuel Neuer mittlerweile bekannt. Weniger publik wurde jedoch, dass es nicht nur zwischen den Weltmeistern und den Confed-Cup-Siegern gärte, sondern auch unter den Etablierten, beispielweise zwischen Mats Hummels und Sami Khedira. Zwei Routiniers, die sich - zu Recht - als Wortführer sehen. Ihr Problem ist: Sie sprechen nicht die gleiche Sprache. Derartige Reibungen zwischen Führungskräften können Energie erzeugen. Oder diese rauben - Hummels fehlte im folgenden Spiel aus gesundheitlichen Gründen, Khedira aus sportlichen.

Hinzu kommt: Es knirschte nicht nur zwischen diesen beiden Alphatieren, es entzündete sich intern auch deutliche Kritik an Toni Kroos, der in den zurückliegenden Monaten zwar verbal oft den Finger in die Wunde gelegt hatte, jene von ihm eingeforderte Disziplin aber selbst vor allem im Rückwärtsgang regelmäßig vermissen ließ.

Spielersteckbrief S. Khedira
S. Khedira

Khedira Sami

Spielersteckbrief Kroos
Kroos

Kroos Toni

Spielersteckbrief Hummels
Hummels

Hummels Mats

Lesen Sie im zweiten Teil der Serie mit dem Titel "Aufgelöst - wie 'die Mannschaft' zerfiel", wieso sich Löw selbst nicht freimachen kann von dem Vorwurf der Selbstherrlichkeit, den er seinem Kader attestiert hat. Weshalb der Bundestrainer bei Özil und Khedira eine Rolle rückwärts vollzogen hat und dadurch extern wie intern für Verwunderung sorgte. Und warum er im Fall Neuer ein diskussionswürdiges Signal an der Rest der Truppe ausgesendet hat.

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