Europa League

Europa League, Eintracht Frankfurt: Hütters 16 sind "gut in Schuss"

"El Profeta" Abraham wünscht sich ein 4:0 in Basel

Hütters 16 sind "gut in Schuss"

Adi Hütter

Hat nur 16 Feldspieler in Basel mit dabei: Adi Hütter. picture-alliance

Dass die Eintracht gar als Favorit in Basel antrete, wies Adi Hütter am Mittwochabend angesichts des 0:3-Hinspielergebnisses dann doch von sich. Das deprimierende Resultat, vor sage und schreibe 147 Tagen kassiert, mache dann doch eher den Abschlussdritten der Schweizer Super League zum heißeren Anwärter auf das Vorrücken ins Finalturnier der Europa League.

Wer ist der Favorit?

"Leicht zu favorisieren ist Basel", entschied der Österreicher und verwies zugleich darauf, dass der Gegner im Endspurt der Liga zuletzt sehr viele Spiele zu absolvieren hatte, mal glänzte wie beim 5:0 beim Titelanwärter FC St. Gallen, mal aber auch wenig sattelfest wirkte wie beim 4:4 gegen den FC Lugano. Das große Problem ist das Hinspiel-Ergebnis von 0:3, das es am Donnerstagabend (21 Uhr, LIVE! bei kicker) aufzuholen gilt. Nach guten 20 Minuten habe seine Mannschaft damals "hinten raus zu offen, zu riskant" agiert und am Ende zwei Tore zu viel eingefangen.

Die Situation, vor leeren Rängen spielen zu müssen, sei seinerzeit neu und ungewohnt gewesen ("das war wahnsinnig schwierig"). "Doch man gewöhnt sich daran, Basel kennt das auch. Wir können alle damit umgehen", so der Eintracht-Coach.

Vor einer Woche erst hatte Hütter seine Spieler zum Training um sich versammelt. "Ich würde das wieder so machen", sagte er angesprochen auf die Kürze der Zeit. "Die Spieler sind fit in den Urlaub gegangen und wir haben auch keine komplett neue Mannschaft." Die, die er mit an Bord hat - drei Torhüter und nur 16 Feldspieler - seien "fit und gut in Schuss" und willens, "die Chance beim Schopfe zu packen". "Jetzt muss ich nur den guten Mix aus den 16 Spielern herausfinden", so der Österreicher, der zwischen 2015 und 2018 in der Schweiz die Young Boys Bern trainiert hatte.

Basel und die vielen Spiele - gut oder schlecht?

Sein Routinier David Abraham - der 34-Jährige wurde in seiner argentinischen Heimat auch schon als "El Profeta" (der Prophet) bezeichnet - konnte das Ergebnis am Mittwochabend zwar nicht voraussagen, gewünscht hat der Abwehrspieler sich aber ein 4:0, "um weiterzukommen". Auch Abraham verwies auf die vielen Spiele, die Basel in den Beinen habe. Ob das nun gut oder schlecht sei, auch das wollte der Prophet nicht entscheiden.

aho

Pausen, Serien, Titel: Ein Blick auf die Form der verbliebenen EL-Teams