Bundesliga

Hütters Offensive und die Qual der Wahl

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Hütters Offensive und die Qual der Wahl

Hat derzeit viele Optionen: Adi Hütter.

Hat derzeit viele Optionen: Adi Hütter. IMAGO/Eibner

Es geht stürmisch zu bei der Borussia. Zumindest die Personallage gibt wieder einige Möglichkeiten her, damit Adi Hütter im Auswärtsspiel bei Greuther Fürth am Samstag auf Offensive setzen kann. Marcus Thuram (nach Adduktorenproblemen) und Jonas Hofmann (nach Muskelfaserriss) kehren nach ihren Verletzungspausen nicht nur in den Kader zurück - offenbar hält sie Hütter auch für Startelfkandidaten. "Es sind zwei Spieler, die grundsätzlich immer ein Thema für die Startaufstellung sein müssen", sagte Hütter auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Das Rennen um die Offensivplätze ist damit endgültig eröffnet. Beim 1:1 gegen Mainz am Sonntag begannen Breel Embolo, Alassane Plea und Lars Stindl auf den drei vorderen Positionen. Durch Thuram und Hofmann verfügt Hütter nun wieder über mehr Optionen und eine ganze Reihe von unterschiedlichen Spielertypen, um seinen Angriff zu bestücken.

"Die Fürther sind in einer anderen Verfassung als im November"

Die Ausgangslage vor der Fahrt nach Franken ist klar: Mit einem Sieg würden sich die Fohlen wohl endgültig aller Abstiegssorgen entledigen. In der Hinrunde gab es ein deutliches 4:0 (Tore: Zweimal Hofmann, Plea und Florian Neuhaus) für die Hütter-Elf. Doch der Österreicher warnt. "Ich erwarte ein unangenehmeres Spiel als damals. Die Fürther sind in einer anderen Verfassung als im November. Sie spielen zuhause auch besser als auswärts und haben in Frankfurt zuletzt ein 0:0 erreicht", sagte Hütter. An den Gladbacher Ansprüchen ändere dies allerdings nichts. "Wir fahren dorthin und wollen das Spiel gewinnen", so der Coach.

Luca Netz wird den Borussen nicht helfen können. Der Linksverteidiger leidet an Problemen im Bereich der Bauchmuskeln, "er ist bei 80, 85 Prozent", sagte Hütter, "mehr noch nicht." Tony Jantschke (COVID-19) dürfte in der nächsten Woche wieder einsteigen. Bei Marvin Friedrich (auffälliges Blutbild nach COVID-19) ließen sich Fortschritte erkennen. "Es schaut bei ihm schon wieder besser aus", meinte Hütter. "Ich gehe davon aus, dass er jetzt sukzessive zurückkommen und am Mannschaftstraining teilnehmen wird."

Jan Lustig

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