Bundesliga

Eintracht Frankfurt - Adi Hütter warnt vor Union-Spiel

Frankfurt: Dost und Rode drängen in die Elf

Hütter warnt: "Verlieren ist verboten"

Wartet mit der Eintracht seit acht Wochen auf einen Sieg: Adi Hütter.

Wartet mit der Eintracht seit acht Wochen auf einen Sieg: Adi Hütter. imago images

Die Zwischenbilanz nach acht Spieltagen fällt noch immer ordentlich aus, abgesehen vom 0:5 im Auswärtsspiel beim FC Bayern verlor die Eintracht noch keine Partie. Mit den Unentschieden gegen Bielefeld (1:1), Köln (1:1) und Bremen (1:1) ist in Frankfurt jedoch niemand so recht zufrieden, zu viele Punkte wurden liegengelassen.

Den letzten Sieg fuhr die Eintracht am 3. Spieltag gegen Hoffenheim (2:1) ein, das ist inzwischen acht Wochen her. Um auf Tuchfühlung zum oberen Tabellendrittel zu bleiben, müssen die Hessen am Samstag in der Hauptstadt gewinnen. Und bei allem Respekt vor Union und Max Kruse: Das muss auch der Anspruch von Eintracht Frankfurt sein. "Verlieren ist verboten, weil Union uns dann auf alle Fälle wegziehen würde", bekräftigt Hütter.

André Silva sprach sogar von der Champions League

Der Druck ist auch deshalb hoch, weil Frankfurt in den kommenden Wochen mit den Spielen gegen Dortmund, in Wolfsburg und gegen Gladbach ein ziemlich anspruchsvolles Programm absolvieren muss. Nach diesen Begegnungen wird man klarer sehen, wohin die Reise geht. Vielfach wurde der internationale Wettbewerb als Ziel ausgerufen, André Silva sprach gar von der Champions League. Dementsprechend stehen die Profis nun in der Pflicht, auf ihre Worte Taten folgen zu lassen.

Personell kann Hütter beinahe aus dem Vollen schöpfen, lediglich Ragnar Ache (Sehnen-OP) und Aymen Barkok (COVID-19) stehen nicht zur Verfügung. Im Vergleich zur Partie gegen Leipzig drängen sich zwei Wechsel auf: Der wiedergenesene Sebastian Rode dürfte für Djibril Sow in die Elf rücken, Bas Dost für Barkok. Auch wenn es der Trainer auf der Pressekonferenz am Freitag offenließ: Viel spricht dafür, dass er seine Elf anders als gegen Leipzig wieder mit einer Doppelspitze im 3-5-2 antreten lassen wird. Dost und André Silva haben ohnehin gute Erinnerungen an Union: Am 6. Spieltag der vergangenen Saison stürmten sie An der Alten Försterei erstmals von Beginn an Seite an Seite - und steuerten jeweils einen Treffer zum 2:1-Sieg bei.

Darf Durm auch in Berlin wieder ran?

Auch Erik Durm lief seinerzeit in der Startelf auf. Die Chancen des Flügelspielers stehen nicht schlecht, diesmal ebenfalls mit von der Partie zu sein. Am vergangenen Wochenende kam er erstmals seit Mai wieder zum Einsatz, stand überraschend sogar in der ersten Elf - und zeigte unterm Strich eine ordentliche Leistung. "Bei jedem Spieler spürt man, dass es die Brust ein bisschen anschwellen lässt, wenn er gut trainiert und gespielt hat. Auch die Kritiken waren gut. Das hat sich Erik verdient, weil er über Wochen hinweg gut trainiert und ein sehr ordentliches Spiel gegen Leipzig gemacht hat. Natürlich ist er eine Alternative für Samstag", erklärt Hütter.

Auch sonst zeichnen sich in der Defensive keine Wechsel ab. Es ist zwar durchaus denkbar, dass Makoto Hasebe wieder ins Team rückt. Allerdings machte Evan Ndicka gegen Leipzig ein "super Spiel" (Hütter), somit wäre es plausibel, den 21-Jährigen an der Seite von Martin Hinteregger und David Abraham in der Dreierabwehrkette aufzubieten.

Julian Franzke

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