Bundesliga

Hütter knackt mit Eintracht Frankfurt den eigenen Punkterekord

Frankfurt: Silva pirscht sich weiter an Hölzenbein heran

Hütter knackt den eigenen Punkterekord

Hat allen Grund zum Strahlen: Frankfurts Trainer Adi Hütter.

Hat allen Grund zum Strahlen: Frankfurts Trainer Adi Hütter. imago images

Es ist gerade einmal zwei Jahre her, da stellte die Eintracht in der ersten Spielzeit unter Trainer Adi Hütter mit 54 Zählern einen Punkterekord auf - verpasste im Schlussspurt aber das große Ziel. In jener Saison 2018/19 stand der Klub sogar noch nach dem 1:6 in Leverkusen am 32. Spieltag auf Platz vier, verspielte durch zwei weitere Niederlagen aber die Teilnahme an der Champions League. Beinahe wäre am Ende sogar der siebte Platz futsch gewesen. Die TSG Hoffenheim hätte der SGE die Teilnahme an der Qualifikation zur Europa League streitig machen können, verlor am letzten Spieltag aber überraschend 2:4 in Mainz.

Eine solche Zitterpartie soll diesmal vermieden werden, Frankfurt hat es selbst in der Hand, den Platz an der Sonne zu verteidigen und die Königsklasse schon vor dem letzten Spieltag klarzumachen. Der eminent wichtige Dreier gegen Augsburg lässt trotz einer phasenweise recht dürftigen Leistung wieder Ruhe einkehren, nachdem die vergangene Woche mit Hütters bekanntgewordenem Wechsel und dem deftigen 0:4 in Gladbach sehr turbulent verlaufen war.

André Silva fehlen noch zwei Treffer zu Hölzenbein

Top-Stürmer André Silva jagt derweil einen ganz anderen Rekord: den des besten Bundesliga-Torjägers der Vereinsgeschichte. Der Portugiese war noch lange nicht auf der Welt, als Vereinslegende Bernd Hölzenbein in der Saison 1976/77 mit 26 Treffern den bis heute gültigen Rekord aufstellte. Silva steht nach seinem Kopfballtor gegen Augsburg bereits bei 24 Treffern. Behält der 25-Jährige seine seit Monaten grandiose Form bei, stehen die Chancen gut, dass er noch an "Holz" vorbeizieht - und Frankfurt in die Königsklasse schießt.

Julian Franzke

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - FC Augsburg