Bundesliga

Hübner plant zweigleisig

Duisburg: Manager setzt auf Kontinuität

Hübner plant zweigleisig

Bruno Hübner

Viel Arbeit: MSV-Manager Bruno Hübner will eine neue Zeit in Duisburg einleiten. imago

Da der 47-Jährige davon ausgeht, dass die Abstiegsfrage erst am letzten Spieltag beantwortet werden wird, gehen die Planungen bis Saisonende in beiden Richtungen: "Das macht es nicht einfacher, aber es gehört zu meinen Stärken, Visionen zu vermitteln", so Hübner.

Dabei sind die Ziele für den ehemaligen FCK-Profi klar umrissen. Hübner will den MSV Duisburg mittelfristig in der Bundesliga etablieren. "Ziel muss es sein, dass Duisburg das Image des Fahrstuhlvereins ablegt und sich perspektivisch im vorderen Mittelfeld festsetzt", sagte Hübner.

Dabei orientiert er sich in der Trainerfrage an seinen Vorbildern 1. FSV Mainz 05 und Werder Bremen. Statt hektischer Aktivität und vorschnellen Wechseln soll nun Kontinuität in der Wedau einziehen. Deshalb steht auch Chefcoach Rudi Bommer bei ihm nicht zur Disposition. Auch die Mannschaft soll nicht mehr Spielzeit für Spielzeit umgekrempelt, sondern langfristig aufgebaut werden: "Ständige Fluktuation bringt Unruhe, ein letztmaliger Umbruch könnte aber zur nächsten Spielzeit vollzogen werden, um die Mannschaft dann nur noch punktuell verstärken zu müssen."

Beim Neuaufbau wird auch keine Rücksicht auf arrivierte Kräfte genommen. "Verträge aus Dankbarkeit wird es nicht mehr geben", stellt der Manager klar. So ist auch die Zukunft der "Aufstiegshelden" Iulian Filipescu, Christian Weber und Markus Daun beim MSV fraglich.