2. Bundesliga

HSV: Trotz Alternativen - Hoffen auf Dompé

Kittel überzeugt, Königsdörffer trifft und der Spezialist ist zurück

HSV: Trotz Alternativen - Hoffen auf Dompé

Für Hamburgs Jean-Luc Dompé wird es gegen Lautern wohl nicht zu einem Startelf-Einsatz reichen.

Für Hamburgs Jean-Luc Dompé wird es gegen Lautern wohl nicht zu einem Startelf-Einsatz reichen. picture alliance / Eibner-Pressefoto

Gemeinsam mit Reha-Trainer Sebastian Capel hat Dompé eine individuelle Einheit mit Ball absolviert, sein Programm zuletzt gesteigert. Dass der Franzose nach seinem zu Beginn der Länderspielpause erlittenen Bänderanriss im Sprunggelenk noch nicht wieder im Mannschaftstraining ist, deutet darauf hin, dass ein Einsatz in der Startelf am Samstag (20.30 Uhr) im Topspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern für ihn zu früh kommt - zumindest die Jokerrolle aber scheint möglich. "Ich versuche schon mit ihm zu planen", sagt Tim Walter, "es geht von Tag zu Tag besser. Jean-Luc kann schon viel machen, muss aber schmerz- und beschwerdefrei sein. Wenn das der Fall ist, ist er dabei."

Die Qual der Wahl bei der Besetzung des linken Flügels hat der Trainer inzwischen aber auch ohne seinen 27-jährigen Spezialisten. In Hannover hatte Sonny Kittel seine Startelf-Chance durchaus genutzt und ist immer wieder in Abschlusssituationen gekommen. Die nachhaltigste Bewerbung aber reichte der für ihn eingewechselte Ransford Königsdörffer mit seinem unwiderstehlichen Solo samt überlegtem Abschluss zum 2:1 ein. Walter empfindet dies "als schöne Situation. Ich kann eigentlich jeden reinwerfen und nicht viel falsch machen."

Die Not, den nach seiner Verpflichtung von Zulte Waregem so stark gestarteten Dompé direkt wieder bringen zu müssen, besteht also nicht. Dabei hätte Walter ihn dennoch gern. Sebastian Wolff

Sebastian Wolff