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HSV gewinnt Elf-Tore-Spektakel gegen Nordsjaelland

Drei Akteure schnüren den Doppelpack

HSV gewinnt Elf-Tore-Spektakel gegen Nordsjaelland

Konnte gegen Nordsjaelland nach zuletzt zwei Unentschieden im Ligaalltag wieder einen Sieg verbuchen: Der HSV.

Konnte gegen Nordsjaelland nach zuletzt zwei Unentschieden im Ligaalltag wieder einen Sieg verbuchen: Der HSV. imago images/Jan Huebner

Tore und Karten

0:1 Agnero (4')

1:1 Muheim (6')

2:1 Heyer (12')

2:2 Coulibaly (19')

3:2 Muheim (45')

4:2 Kinsombi (59')

4:3 Coulibaly (64')

5:3 Meißner (70')

6:3 Glatzel (73')

6:4 Nagalo (79')

7:4 Glatzel (87', Foulelfmeter, Krahn)

Hamburger SV
HSV

Johansson - Heyer , Schonlau , Gyamerah - Jatta , Muheim , Kinsombi , Krahn, Wintzheimer - Meißner , Kaufmann

FC Nordsjaelland
Nordsjaelland

Ogura - Lykkegaard, Woledzi , Nagalo - Dickman , Antwi , Coulibaly , Walta , Schjelderup - Nnamani , Agnero

Dabei war nach wenigen Minuten bereits klar, in welche Richtung sich das Spiel entwickeln würde: Bereits die erste Gelegenheit der Gäste nutzte Agnero zur Führung der Dänen (4.). Doch die Hamburger, bei denen Coach Tim Walter auf eine Dreierkette setzte, schlugen umgehend durch Muheim zurück (6.) - und legten gerade einmal gut fünf Zeigerumdrehungen später durch Heyer nach (12.). Auch die Dänen übten sich allerdings in schnellen Antworten und glichen in der 19. Minute durch Coulibaly wieder aus. 

Muheim trifft doppelt

In der Folge beruhigte sich die Partie ein wenig. Beide Teams setzten unentwegt auf hohes Pressing und zwangen damit den Gegner immer wieder zu Ungenauigkeiten, denen Umschaltmomente folgten - welche in dieser Phase aber nicht genau genug ausgespielt wurden. So dauerte es bis zu 45. Minute, ehe erneut Muheim zur Stelle war und in bester Mittelstürmermanier mit dem Halbzeitpfiff das 3:2 für die Hausherren besorgte. Ein durchaus überraschender Doppelpack des schweizerischen Linksverteidigers, der in seiner bisherigen Laufbahn nicht unbedingt als Torjäger in Verruf geraten ist. 

Sechs Tore in 30 Minuten

Nach der Halbzeit sorgten zahlreiche Wechsel dafür, dass das Spiel sukzessive wilder und noch spektakulärer wurde als bereits im ersten Durchgang. Diesmal dauerte es jedoch eine knappe Viertelstunde, ehe Kinsombi per Abstauber zum 4:2 traf (59.). Den Knoten gelöst, fielen die Tore in der Folge erneut Schlag auf Schlag: Erst erzielte Coulibaly mit seinem Doppelpack den Anschlusstreffer (64.), ehe Meißner den alten Abstand wiederherstellen konnte (70.) und Glatzel diesen sogar noch erhöhte (73.). Die Dänen gaben sich jedoch nicht auf und setzten durch Nagalo nochmal zur Aufholjagd an (79.), ehe der dritte Doppelpacker des Tages, Glatzel, einen Foulelfmeter zur endgültigen Entscheidung versenkte und damit den Schlusspunkt des Spektakels setzte (87.). 

kon