16:11 - 40. Spielminute

Gelbe Karte (HSV)
Heinz
HSV

16:43 - 57. Spielminute

Gelbe Karte (Bayern)
Scholl
Bayern

16:50 - 63. Spielminute

Gelbe Karte (HSV)
Hertzsch
HSV

16:54 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Bayern)
Paulo Sergio
für Scholl
Bayern

17:04 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Bester
für Kientz
HSV

17:04 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Yilmaz
für Präger
HSV

17:04 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Bayern)
Zickler
für Jancker
Bayern

17:05 - 79. Spielminute

Gelbe Karte (HSV)
Hollerbach
HSV

17:09 - 83. Spielminute

Gelbe Karte (HSV)
Tøfting
HSV

17:14 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Bayern)
Santa Cruz
für Elber
Bayern

17:16 - 90. Spielminute

Tor 1:0
Barbarez
Kopfball
Vorbereitung Heinz
HSV

17:19 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
A. Fischer
für Mahdavikia
HSV

17:20 - 90. + 4 Spielminute

Tor 1:1
Andersson
Rechtsschuss
Bayern

17:18 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (Bayern)
Kuffour
Bayern

HSV

FCB

Bundesliga

34. Spieltag, Hamburger SV - Bayern München 1:1 (0:0)

Andersson schießt Bayern zum 17. Titel

Beim Hamburger SV kam es im Vergleich zur jüngsten 2:4-Pleite in Cottbus zu folgenden Änderungen: Defensivspieler Fukal fehlte ob seiner 5. Gelben Karte, für ihn kam Kientz. Hertzsch lief an Stelle von Kovac (Oberschenkelzerrung), der zur kommenden Saison zum FC Bayern wechseln wird, auf. Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld musste nach dem 2:1-Sieg gegen Kaiserslautern auf den Gelb-gesperrten Salihamidzic verzichten, für ihn stand Sagnol in der Startelf. Im Angriff stürmte Scholl neben Elber und Jancker, Santa Cruz musste weichen, ebenso wie Sforza.


Der 34. Spieltag auf einen Blick


Spieler des Spiels

Patrik Andersson Abwehr

1,5
Spielnote

2
Tore und Karten

1:0 Barbarez (90')

1:1 Andersson (90' +4)

Hamburger SV
HSV

Schober3,5 - Hoogma3, Hertzsch3,5 , Ujfalusi2, Hollerbach2,5 - Tøfting3,5 , Kientz3 , Heinz4 - Mahdavikia3 , Präger3 , Barbarez2

Bayern München
Bayern

Kahn2 - Kuffour3 , Andersson1,5 , Linke3 - Sagnol3, Lizarazu2,5, Effenberg2,5, Hargreaves3,5 - Jancker3,5 , Scholl4,5 , Elber5

Schiedsrichter-Team

Dr. Markus Merk Otterbach

4
Spielinfo
Stadion Volksparkstadion
Zuschauer 55.280 (ausverkauft)

Der Anpfiff im ausverkauften Hamburger Volksparkstadion verzögerte sich zunächst, nachdem HSV-Fans hunderte von Bananen in Kahns Strafraum warfen. Nachdem eine Minute gespielt war, verloren alle Akteure den Durchblick - dicke Schwaden aus Nebelbomben erforderten eine zweiminütige Unterbrechung. Beide Teams zeigten von Anbeginn hohen Einsatz, Lauf- und Zweikampfbereitschaft. Die Bayern agierten schwungvoll und selbstbewusst, suchten, anders als Schalke in der Vorwoche in Stuttgart, das Heil in der Offensive. Der HSV ließ sich hinten aber nicht rauslocken, stand dicht und hoch konzentriert. In der Vorwärtsbewegung überbrückten die Hanseaten das Mittelfeld schnell, kamen meist über rechts, die aufmerksame Bayern-Abwehr war jedoch nicht zu knacken. Nach einer knappen halben Stunde sank das Niveau insgesamt, die Bayern taten (eventuell beeinflusst durch den Zwischenstand aus Schalke: 0:2) zu wenig. Der HSV hatte das Heft fester in der Hand, allerdings kam der finale Pass meist zu ungenau, so dass die muntere wie hitzige Partie in der ersten Hälfte summa summarum arm an spielerischen Höhepunkten und Torchancen war. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Das Spiel war schnell, allerdings waren viele Aktionen zu aufgeregt und überhastet. Die Zahl der Fouls erhöhte sich sprunghaft, die vielen Unterbrechungen behinderten den Spielfluss auf beiden Seiten. Es fehlte hüben wie drüben an den entscheidenden Ideen und Überraschungsmomenten, die meisten Versuche waren zu durchsichtig, so dass die Abwehrreihen leichtes Spiel und die Torhüter nichts zu tun hatten. Jubel auf den Rängen brandete nur bei Einblendungen von Zwischenständen aus Gelsenkirchen auf - bei den HSV- und den Bayernfans, je nach dem. Die Partie lebte mehr von der Dramatik und Spannung des Titelfernduells denn von spielerischer Klasse. An Einsatz und Engagement mangelte es nicht, eher am Durchsetzungsvermögen in vorderster Front und Risikobereitschaft. Unverständlich, das die Bayern trotz des Schalker Vorsprungs gegen Unterhaching nicht aktiver nach vorne spielten. In der 90. Minute sah denn auch alles danach aus, dass der Rekordmeister nach dem Treffer von Barbarez für seine Zurückhaltung bestraft worden sei. Doch Schiedsrichter Dr. Markus Merk ließ vier Minuten nachspielen, Schober nahm einen Rückpass mit der Hand auf, und Andersson verwandelte den folgenden indirekten Freistoß zum 1:1 durch Freund und Feind. In einer nicht hochklassigen, aber munteren wie dramatischen Partie sicherte sich der FC Bayern München seinen 17. Meistertitel. Analyse mit Noten folgt am Sonntagabend