Heimspiel Cup

HSC-3-Sieger Krasniqi: "Das Turnier ist eine tolle Möglichkeit"

Stimmen zum Heimspiel-Cup #3 vom Sieger und Verein

HSC-3-Sieger Krasniqi: "Das Turnier ist eine tolle Möglichkeit"

Sieger Leon Krasniqi und Frank Stoffers vom SV Wahlstedt über den Heimspiel-Cup.

Sieger Leon Krasniqi und Frank Stoffers vom SV Wahlstedt über den Heimspiel-Cup. kicker / SV Wahlstedt

"Das Niveau beim Heimspiel-Cup war hoch, vielleicht sogar höher als ich gedacht habe", verrät Leon Krasniqi im Gespräch. Vor rund zwei Wochen kürte sich der FIFA-eSportler, der für den Hamburger SV in der Virtual Bundesliga spielt, zum Sieger des 3. Heimspiel-Cup by kicker & SpielerPlus.

1.383 FIFA-Spieler traten zum mittlerweile dritten eFootball-Turnier für Amateurvereine an, um ihr Team in den schweren Zeiten der Corona-Pandemie zu unterstützen. Immerhin kam der Amateurfußball bereits vor einem Jahr zum Erliegen, ein Ende ist nicht in Sicht. "Der Heimspiel-Cup ist eine willkommene Abwechslung zum Corona-Alltag. Leider ist auf den Plätzen ja kein Training, geschweige denn Spiel, möglich", verrät Frank Stoffers von Kreisligaverein SV Wahlstedt, für den Krasniqi antrat. "Ich war live dabei und habe somit sofort nach Abpfiff des Finales gejubelt und Leon per Nachricht gratuliert."

Der Stellenwert des Heimspiel-Cup aus Sicht der Sieger

"In der momentanen Situation ist es umso wichtiger, sich gegenseitig zu helfen und füreinander da zu sein. Daher freue ich mich, dass ich meinen Heimatverein mit dem Turniersieg zumindest ein wenig unterstützen kann", erzählt Krasniqi, den eine lange Geschichte mit dem Verein verbindet. Bis zur B-Jugend schnürte der Sieger des Heimspiel-Cup #3 seine Fußballschuhe für den Klub aus Schleswig-Holstein, sein Großvater ist noch immer als Jugendobmann des Vereins aktiv. "Ich habe sehr viele nette Nachrichten vom Vereinsvorstand bekommen, dem auch mein Opa angehört. Er hat mir sofort gratuliert und ist natürlich stolz auf mich", so Krasniqi.

Die Hälfte des Preisgeldes in Höhe von 1.500 Euro geht zudem direkt an den Verein, der sich darüber hinaus über einen Trikotsatz-Gutschein freuen kann. Was Spieler und Verein mit der Finanzspritze anfangen werden, ist allerdings auch knapp zwei Wochen nach dem Turniersieg noch nicht ganz klar: "Trainingsmaterial wird immer gebraucht und auch von allen Spielerinnen und Spielern genutzt. Auch den Trikotsatz werden wir bedacht einsetzten. Unsere 1. Herren, 2. Herren oder die Frauen werden sich genauso freuen, wie eine der neun Jungendmannschaften", überlegt Stoffers.

Blick nach vorne

Heimspiel-Cup-Sieger Krasniqi richtet den Blick bereits auf die kommenden Aufgaben. Am finalen Doppelspieltag der VBL Club Championship kämpft er am 9. März mit seinem Verein, dem Hamburger SV, in der Division Nord-West um einen Platz in der Top-6 und das damit verbundene Ticket in die Final Chance Round. Krasniqi: "Da der Heimspiel-Cup im 90er-Modus ausgetragen wurde, konnte ich ihn zudem nutzen, um für die Virtual Bundesliga zu trainieren. Der Turniersieg gibt Selbstverstrauen und kann mir für die kommenden Aufgaben in der Virtual Bundesliga Club Championship helfen."

Für eine mögliche vierte Auflage des Heimspiel-Cup rät Krasniqi allen Interessierten: "Ich kann jedem, der gerne FIFA spielt, nur raten, sich für den nächsten Heimspiel-Cup anzumelden. Neben der Möglichkeit, eine finanzielle Unterstützung für seinen Heimatverein zu erspielen, stellt das Turnier auch eine tolle Möglichkeit dar, um sich in das Blickfeld der Proficlubs und eSports-Organisationen zu spielen." Und wer weiß? Vielleicht stellt der SV Wahlstedt ja dann bereits mehrere Spieler, denn ein zweites Standbein im eFootball wäre für den Amateurverein durchaus vorstellbar, wie Stoffers verrät: "Der SV Wahlstedt im virtuellen Fußball wäre durchaus denkbar. Unsere A-Jugend hat schon öfter interne FIFA-Abende an der PlayStation im Vereinsheim durchgeführt."

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Philipp Briel