Bundesliga

Timo Horn droht bei Köln nun auch das Pokal-Aus

Köln: Torhüter fehlt ebenso erkrankt wie Innenverteidiger Meré

Horn droht nun auch das Pokal-Aus

Derzeit nicht im Einsatz: Köln-Keeper Timo Horn.

Derzeit nicht im Einsatz: Köln-Keeper Timo Horn. imago images/Herbert Bucco

Seit geraumer Zeit macht es sich der 1. FC Köln zur Praxis, über die Art der Erkrankung bei betroffenen Profis zu schweigen. "Krank" heißt es dann, der Rest ist Schweigen und möglicherweise Spekulation. Der muss man sich nicht anschließen, für die Betroffenen ist es ohnehin schlimm genug.

Aktuell trifft es mit Jorge Meré und Timo Horn zwei Spieler, die dem Trainingsbetrieb fernbleiben müssen, weil sie erkrankt sind. Vor allen Dingen für den Torhüter kommt diese Zwangspause mehr als ungelegen. Unter anderem, weil ihm nach einer Knieverletzung die Praxis fehlte, beließ Trainer Steffen Baumgart dessen Ersatz Marvin Schwäbe zum Rückrundenstart im Tor, allerdings auch, weil der Sommer-Neuzugang es gut gemacht hatte in den letzten sieben Spielen der Hinrunde.

Horns Pokal-Aus könnte ihn teuer zu stehen kommen

In Berlin saß Horn auf der Bank, seitdem fehlt er erkrankt. Das Problem für den langjährigen Stammkeeper: Er war für die Pokalpartie gegen den Hamburger SV am kommenden Dienstag fest vorgesehen, nun aber läuft ihm die Zeit davon. Es ist nicht abzusehen, wann er wieder ins Training einsteigen kann und ab wann das Risiko zu groß wird, ihn völlig "kalt" ins Rennen zu schicken. Damit droht ihm die Rückversetzung auf die Bank für den Rest der Saison - keine leichte Situation für das Eigengewächs, das seit rund einem Jahrzehnt unangefochten die Nummer eins war.

Ebenfalls krank fehlt aktuell Jorge Meré. Der Innenverteidiger hatte schon in Berlin pausieren müssen. Damit stehen dem Trainer mit Luca Kilian und Timo Hübers zur Zeit nur zwei Innenverteidiger im Training zur Verfügung, abzuwarten bleibt, ob der Spanier am Samstag einsatzfähig ist. Baumgart denkt auf dieser Position trotz des Verkaufs von Rafael Czichos (Chicago Fire) nicht an eine Neuverpflichtung, sieht zur Not die Außenverteidiger Kingsley Ehizibue oder Benno Schmitz als Alternative für die Innenverteidigung.

Frank Lußem

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