Bundesliga

Hopp: "Hoffentlich gehen wir in Dortmund nicht unter"

Hoffenheim: Mäzen macht sich Sorgen

Hopp: "Hoffentlich gehen wir in Dortmund nicht unter"

Dietmar Hopp beim Heimspiel gegen Hannover (0:0)

Banger Blick nach Dortmund: Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp, hier beim 0:0 gegen Hannover. picture alliance

Im Vergleich zum Januar 2011 hat Hoffenheim nämlich zwei Punkte weniger auf dem Konto und drei weniger Vorsprung auf den Relegationsplatz. Sechs sind es aktuell gegenüber Rang 16, Hopp sagt deshalb gegenüber der "Rhein-Neckar-Zeitung": "Der Abstand zu den Abstiegsrängen ist nicht komfortabel. Das macht mir Sorge."

Fast schon ängstlich klingt Hopps Kommentar vor dem Duell beim BVB am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker online) - erst recht nach der schwarz-gelben 5:1-Gala beim Hamburger SV: "Hoffentlich gehen wir am Samstag in Dortmund nicht unter. Dann wird es wackelig."

Das 0:0 gegen Hannover 96 zum Rückrundenstart taugte nicht unbedingt zum Schüren neuer Euphorie, nach neun Heimspielen steht die TSG bei erst drei Siegen und nur neun Heimtoren! 19 Treffer insgesamt - das unterbieten aktuell nur Augsburg (15) und Kaiserslautern (13).

Ibisevic zum VfB? Hopp wiederholt sich

Ob es da geschickt ist, über einen Verkauf von Vedad Ibisevic, den Hoffenheimer Toptorjäger der laufenden Saison (5) und Bundesliga-Historie (43), an den VfB Stuttgart nachzudenken? "Ich halte das Risiko, ihn abzugeben, nach wie vor für sehr groß", wiederholte Hopp noch einmal.

Andererseits: Die beste Chance gegen Hannover ließ Ibisevic liegen. Und Trainer Holger Stanislawski meinte mit Bezug auf die fünf Saisontore des Bosniers emotionslos: "Vielleicht hätte die auch ein anderer an seiner Stelle geschossen."