NFL

Aaron Rodgers fehlt Green Bay Packers gegen Kansas City

Star-Quarterback in Isolation und nicht immunisiert

Homöopathische Behandlung statt Impfung: Rodgers fehlt Green Bay nach positivem Corona-Test

Führte die Packers zuletzt noch zum wichtigen Sieg und zum siebten Erfolg in Serie in Arizona: Aaron Rodgers.

Führte die Packers zuletzt noch zum wichtigen Sieg und zum siebten Erfolg in Serie in Arizona: Aaron Rodgers. Getty Images

Erst hat Aaron Rodgers am Donnerstag den so wichtigen Sieg bei den bis dato noch ungeschlagenen Arizona Cardinals gefeiert, dann im John-Wick-Kostüm Halloween am Sonntag. Jetzt aber muss sich der "Gunslinger" aus Green Bay einige Tage zurückziehen und in häuslicher Isolation mit anschauen, wie sich seine Packers in Week 9 gegen die Kansas City Chiefs schlagen.

Der Star-Quarterback ist positiv auf COVID-19 getestet worden und laut "NFL Network" noch nicht geimpft. Für den amtierenden MVP dürfte Jordan Love einspringen. Den 23-Jährigen hatten die Packers im vergangenen Draft in Runde eins gezogen und damit für ordentlich Wirbel gesorgt. Doch seit der potenzielle Nachfolger Teil der Mannschaft ist, dreht Rodgers einmal mehr richtig auf.

Zur Sicherheit hat sich inzwischen auch der ehemalige Jaguars-Quarterback Blake Bortles als Ersatzmann via Flugzeug auf den Weg in den Norden der USA gemacht, da der inzwischen 29-Jährige in der Preseason Teil von "The Pack" war und das System also noch gut kennt. Warum der Aufwand? Der eigentlich dritte Mann Kurt Benkert (geimpft) ist ebenfalls positiv getestet worden.

Homöopathische Behandlungsmethode: Rodgers blitzte bei der Liga ab

Sportlich klar ist: Auch in dieser Saison steuert der 37-jährige Rodgers mit Green Bay wieder klar auf Play-off-Kurs. Nach zwei verlorenen NFC-Finals in Folge sowie nach einer klaren Auftaktpleite bei den New Orleans Saints (3:38) steht das Team aus dem US-Bundesstaat Wisconsin nach acht Spieltagen bei einer 7:1-Bilanz, Rodgers bei insgesamt 19 Touchdowns und gerade einmal zwei Interceptions.

Da Rodgers aber eben nicht geimpft ist, muss der Spielmacher laut Covid-19-Protokoll für mindestens zehn Tage in Quarantäne. Frühestens am 13. November, also am Tag vor dem Heimspiel gegen Seattle (22.25 Uhr MEZ), könnte der Profi wieder zum Team stoßen. Was inzwischen auch noch vermeldet wird: Der Routinier und einmalige Super-Bowl-Sieger soll sich vor dieser Spielzeit einer alternativen, homöopathischen Behandlungsmethode von seinem persönlichen Arzt unterzogen haben, um die Antigene zu steigern. Der Bitte bei der NFL, deswegen in dieselbe Kategorie eingestuft zu werden die geimpfte Spieler, wurde von der Liga nicht entsprochen. Er muss sich deswegen unter anderem täglich testen lassen, Maske tragen und unterliegt einem weitaus strengeren Konzept.

"Ich weiß nur, dass er diese Woche nicht zur Verfügung stehen wird", hat sich inzwischen auch Head Coach Matt LaFleur zu seinem Anführer geäußert: "Über die nächste Woche reden wir, wenn es soweit ist." LaFleur hat keine Aussagen dazu gemacht, ob der Star geimpft ist. Sicher ist momentan nur, dass sich der Athlet mindestens zehn Tage vom Team der Packers fernhalten muss.

mkr/mag