Bundesliga

Gerrit Holtmann: Neuer Anlauf in Mainz 05

Bleibt Maxim in der Türkei?

Holtmann: Neuer Anlauf in Mainz

Gerrit Holtmann

Gerrit Holtmann kam 2016 von Eintracht Braunschweig zu Mainz 05. imago images

Die Kaufoption im Millionenbereich ließ der SC Paderborn verstreichen. Holtmann kehrt zu seinem Stammverein Mainz 05 zurück. Zumindest vorerst. "Er wird aktuell mit den Profis starten, dann werden wir schauen, wie er sich macht und wie der Transfermarkt läuft", sagte Sportvorstand Rouven Schröder am Sonntag auf Nachfrage. Wirklich Verwendung hat der Verein im linken Mittelfeld für den Tempodribbler eher nicht. Dort ist die Heimat von Goalgetter Robin Quaison und von Jean-Paul Boetius, auch Karim Onisiwo und Rückkehrer Issah Abass können in diesem Mannschaftsteil eingesetzt werden.

Beim Bundesligaabsteiger SC Paderborn kam Holtmann in der vergangenen Saison auf 24 Einsätze, davon 14 benotete Spiele. Der Versuch, Holtmann zum Linksverteidiger umzuschulen, scheiterte auch dort. Die Stärken des Spielers liegen in der Offensive, wo ihm allerdings auch nur ein Saisontor gelang. Vor einem Jahr verlängerte er den Vertrag in Mainz bis 2021, um verleihen werden zu können, diesmal scheint auch eine Vertragsauflösung möglich.

Mainz hält Ausschau nach einem Abnehmer für Maxim

Holtmann ist einer von sechs Leihspielern, die an den Bruchweg zurückkehren. Neben ihm soll auch Abass (zuletzt FC Utrecht) mit den Profis trainieren, während Aaron Seydel (Jahn Regensburg), Ahmet Gürleyen und Marin Sverko zum Kader der U 23 gehören. Im Fall von Alexandru Maxim, dessen Vertrag bis 2021 läuft, hoffen die Rheinhessen in der Türkei einen Abnehmer zu finden, wo der 30-Jährige in der Rückrunde sieben Tore für Gazisehir Gaziantep schoss.

Michael Ebert