Int. Fußball

Hohe Geldstrafe für Aurelio

Spanien/Türkei: Gericht entschied pro Fenerbahce

Hohe Geldstrafe für Aurelio

Mehmet Aurelio

Mehmet Aurelio von Real Betis soll vier Millionen Euro an seinen alten Verein Fenerbahce zahlen. imago

Der türkische Fußball-Verband (TFF) gab am Ostermontag einer Klage von Fenerbahce gegen den Wechsel von Aurelio nach Sevilla statt. Dem türkischen Nationalspieler steht nun noch der Gang vor dem Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne (Schweiz) offen.

Der türkische Fußball-Verband (TFF) gab am Ostermontag einer Klage von Fenerbahce gegen den Wechsel von Aurelio nach Sevilla statt. Dem türkischen Nationalspieler steht nun noch der Gang vor dem Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne (Schweiz) offen.

Der gebürtige Brasilianer spielte von 2003 bis Sommer 2008 bei Fenerbahce Istanbul, ehe er sich Richtung Real Betis verabschiedete. Allerdings erkannte Fener den Transfer nicht als rechtsmäßig an.

Die Klub-Verantwortlichen um Präsident Aziz Yildirim pochten darauf, eine im Vertrag festgesetzte einseitige Verlängerungsoption gezogen zu haben. Mehmet Aurelio und sein Berater Bayram Tutumlu dagegen vertreten die Meinung, dass es diese Option gar nicht gäbe.

Nun entschied ein Gericht in Istanbul zugunsten Fenerbahces und verdonnerte Aurelio zu einer Zahlung von vier Millionen Euro an seinen alten Verein. Gegen die Entscheidung des türkischen Verbandes kann Aurelio nun vor dem Internationalen Sportgerichtshof im schweizerischen Lausanne Einspruch einlegen.