Champions League

Jonas Hofmann vor Schachtar Donezk: "Wir verstecken uns nicht"

Gladbach mit Mut und breiter Brust gegen Donezk

Hofmann: "Wir verstecken uns auch gegen große Gegner nicht"

Mutig und selbstbewusst: Jonas Hofmann.

Mutig und selbstbewusst: Jonas Hofmann. imago images

Es winkt sogar die Tabellenführung. Nach den zwei Unentschieden bei Inter Mailand (2:2) und zuhause gegen Real Madrid (2:2) könnten die Borussen morgen mit einem Sieg bei Schachtar Donezk zur Halbzeit der Gruppenphase sogar Platz 1 übernehmen. Doch genau wie die Fohlen selbst stellten auch die Ukrainer an den ersten beiden Spieltagen ihre Qualität unter Beweis und fuhren schon vier Punkte ein. "Es wird eine sehr unangenehme Aufgabe für uns", sagt Trainer Marco Rose und will die allgemeine Einschätzung, Schachtar sei vermutlich die leichteste der drei Hürden, so nicht teilen. "Donezk", so der Borussen-Coach, "ist regelmäßig international dabei, stand vergangene Saison sogar im Halbfinale der Europa League. Die Mannschaft ist mit vielen guten Fußballern bestückt, die sehr fleißig verteidigen und Bock darauf haben, zu kicken. Sie können uns durchaus große Probleme bereiten, wenn wir nicht kompakt und gut verteidigen."

Dennoch, das stellte Rose auf der Pressekonferenz am Montagabend in Kiew nochmal klar, glaube man die eigene Chance: "Das Team von Donezk ist gut, hat Qualität, Erfahrung und Spielstärke. Deswegen haben wir Respekt vor der Mannschaft. Aber wir sind hier, um morgen erfolgreich zu sein."

An mangelndem Selbstvertrauen sollte es nicht scheitern. Die starken Auftritte gegen Inter und Real sorgen für eine Brust bei der Fohlenelf; auch der jüngste Ligaerfolg am Samstag gegen RB Leipzig (1:0) gab noch einmal Rückenwind. "Viele haben uns nicht zugetraut, dass wir gegen diese zwei Top-Mannschaften in unserer Gruppe so bestehen, wir hatten beide am Rande der Niederlage. Daraus schöpfen wir Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben", unterstrich Jonas Hofmann in Kiew. Die Leistungen an den ersten zwei Spieltagen "sprechen für uns, für die Mentalität der Mannschaft. Wir verstecken uns auch gegen große Gegner nicht, sondern versuchen unser Spiel durchzubringen und mutig zu sein", erklärte der Mittelfeldspieler weiter. "Und das werden wir auch morgen wieder machen."

Jan Lustig

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