2. Bundesliga

KSC-Stürmer Hofmann verlängert vorerst nicht, Heeger im Test

Kaderplanung in Karlsruhe - Heeger spielt vor

Hofmann verlängert vorerst nicht - Kreuzer hat "keine Lust" mehr

Stürmer Philipp Hofmann steht beim KSC bis 2022 unter Vertrag.

Stürmer Philipp Hofmann steht beim KSC bis 2022 unter Vertrag. imago images/Sportfoto Rudel

Riss des Meniskus und des Kreuzbandes im linken Knie - so lautete die Diagnose bei KSC-Torhüter Paul Löhr Ende Juni. Um eine ausreichende Zahl an Torhütern im Trainingslager in Österreich dabei zu haben, durfte sich Matthias Hamrol (27) präsentieren. Ob der 1,96-Meter-Mann, vertragslos und zuletzt in Wiesbaden, eine Zukunft beim KSC hat, ist noch nicht entschieden, erscheint aber eher unwahrscheinlich, da sich ab diesem Donnerstag mit Niklas Heeger (21), zuletzt bei Stuttgart II und schon in der Jugend für den KSC aktiv, ein weiterer Keeper vorstellen darf.

Keine Verlängerung von Hofmanns Seite 

Derweil geht auch der Transferpoker um Torjäger Philipp Hofmann weiter. "In den nächsten Tagen wird das Thema für uns durch sein. Ich habe keine Lust darauf, im Flieger nach Rostock zu sitzen, und plötzlich poppt dann wieder ein Wechselwunsch des Spielers auf", sagte KSC-Sportchef Oliver Kreuzer den "Badischen Neuesten Nachrichten".

Hofmanns Vertrag ist bis Ende Juni 2022 datiert. Der Stürmer will aber in die Bundesliga. Bereits im vergangenen Sommer wollte der 28-Jährige den KSC verlassen, dieser ließ ihn jedoch nicht ziehen. Das ganze Transferthema belastete Hofmann damals spürbar, für das Auftaktspiel der vergangenen Saison bei Hannover 96 meldete er sich kurzfristig ab. Ein ähnliches Szenario wollen die Badener vor dem Start in die neue Spielzeit am 24. Juli bei Hansa Rostock nun unbedingt vermeiden. Das Angebot einer Vertragsverlängerung lehnt die Hofmann-Seite bislang aber ab.

"Es gibt keine Gespräche über eine jetzige Verlängerung mit dem KSC, weil wir nicht zweigleisig fahren. Wir haben klar gesagt, dass der Spieler in die Bundesliga möchte, und deshalb gibt es derzeit auch keine Vertragsgespräche", sagte Hofmanns Berater Tobias Sander "Badischen Neuesten Nachrichten".

30 Tore hat Hofmann in den vergangenen beiden Spielzeiten in der 2. Bundesliga erzielt und dadurch unter anderem das Interesse des Hamburger SV auf sich gezogen. Das beruht jedoch nicht auf Gegenseitigkeit, wie der Stürmer kürzlich erneut klarstellte. "Am HSV habe ich kein Interesse." Er will in die Bundesliga.

mas/pp/dpa

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