Bundesliga

Hofmann: Seine Wahnsinnszahlen gegen den FC Bayern

Gladbach: Auch Lars Stindl mit einem Spitzenwert

Hofmann: Seine Wahnsinnszahlen gegen den FC Bayern

Vor allem gegen den FC Bayern äußerst produktiv: Der Gladbacher Jonas Hofmann.

Vor allem gegen den FC Bayern äußerst produktiv: Der Gladbacher Jonas Hofmann. imago images

Jonas Hofmann und die Bayern - das hat sich spätestens seit Freitagabend zu einer ganz besonderen Beziehung entwickelt. Denn: Kaum ein anderer Bundesligaprofi glänzt gegen den Rekordmeister mit solchen Klasse-Statistiken wie Borussias Nummer 23. Seine Wahnsinnszahlen im Überblick:

Fakt 1: In seinen jüngsten sechs Spielen gegen den FC Bayern sammelte Hofmann insgesamt sieben (!) Scorerpunkte. Zweimal traf er selbst, fünf weitere Tore bereitete er direkt vor. Gegen die Münchner ist Hofmann besonders produktiv.

Fakt 2: Unter allen aktuellen Bundesligaprofis liegt Hofmann im Scorer-Ranking gegen die Bayern auf Platz 2. Acht Scorerpunkte (drei Tore, fünf Assists) konnte er mittlerweile gegen die Münchner einfahren. Übertroffen wird dieser Wert nur von einem ehemaligen Gladbacher: Dortmunds Marco Reus, der gegen den FC Bayern sogar schon zwölf Scorerpunkte (acht Tore, vier Vorlagen) vorweisen kann. Auch auf dem dritten Platz finden sich dann zwei Gladbacher Profis wieder. Lars Stindl, der am Freitag die Hofmann-Tore mit zwei Traumpässen einleitete, kommt jetzt wie Patrick Herrmann auf sieben Scorerpunkte. Teilen muss sich das Fohlen-Duo den dritten Rang mit Christian Gentner von Union Berlin.

Fakt 3: Bei den Vorlagen ist Hofmann sogar die Nummer 1 unter allen aktuellen Bundesligaprofis. Kein Akteur bereitete mehr Treffer vor als Hofmann mit seinen fünf Assists. Überhaupt gaben seit Erfassung der Assists ab der Saison 1988/89 nur fünf Spieler mehr Vorlagen gegen Bayern als Hofmann - die meisten der frühere Schalker Emile Mpenza mit acht Torvorbereitungen. Zu den aktuellen Hofmann-Jägern zählt Kollege Stindl (4).

Matchwinner Hofmann über seine Effektivität vor dem gegnerischen Kasten: "Ich denke, dass ich mich einfach durch Erfahrung weiterentwickelt habe. Vor dem Tor gelingt es mir häufiger, die Ruhe zu bewahren und nicht hektisch zu werden - ob beim Torabschluss oder beim Assist."

Jan Lustig

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