Bundesliga

FC Augsburg: "Es hat richtig gekracht, in alle Richtungen"

FCA-Boss baut weiter auf Reuter und Weinzierl

Hofmann: "Es hat richtig gekracht, in alle Richtungen"

FCA-Boss Klaus Hofmann hält an Stefan Reuter und Markus Weinzierl fest.

FCA-Boss Klaus Hofmann hält an Stefan Reuter und Markus Weinzierl fest. Peter Fastl/POOL

"Nach diesem letzten Spiel hat es mal richtig gekracht, in alle Richtungen", sagte Hofmann der Augsburger Allgemeinen. "Am Ende aller Gespräche steht die Überzeugung, dass wir in unserer Konstellation gemeinsam wieder erfolgreich sein werden." Der Klubchef baut somit weiter auf seine sportliche Führung mit Manager Stefan Reuter und Trainer Markus Weinzierl: "Eine Personaldiskussion gibt es nicht, weder auf der Position des Geschäftsführers Sport noch der des Trainers."

Eine Personaldiskussion gibt es nicht, weder auf der Position des Geschäftsführers Sport noch der des Trainers.

FCA-Boss Klaus Hofmann

Hofmann macht aber auch deutlich, dass er nach dem verpatzten Saisonstart mit nur sechs Punkten aus neun Spielen eine deutliche Steigerung von seinem Personal erwartet: "Wir können es auf allen Ebenen besser, als wir es zuletzt gezeigt haben." Damit dürfte sowohl die sportliche Leitung, aber vor allem auch die Mannschaft gemeint sein, die sich beim 1:4 in Mainz nicht zum ersten Mal in nicht wettbewerbsfähigem Zustand präsentiert hatte.

Diskussion um Reuter hatte sich verschärft

Hofmann hatte Weinzierl bereits vergangene Woche bei der Mitgliederversammlung sein volles Vertrauen ausgesprochen, während er Reuter in seiner Rede mit keinem Wort erwähnt hatte. Dadurch war eine Diskussion um den langjährigen, aber seit einiger Zeit erfolglosen Manager entbrannt, die sich nach dem Debakel in Mainz noch verschärfte.

Nach turbulenten Tagen versucht der FCA-Boss nun, die Reihen zu schließen. Er hofft auf einen Effekt wie in der Saison 2012/13, als Reuter und Weinzierl in fast aussichtloser Lage gemeinsam die Wende schafften: "Auch in Weinzierls erster Amtszeit ist der FCA seiner Überzeugung gefolgt und hat an ihm festgehalten und ihm vertraut. Danach hatten wir unsere erfolgreichste Zeit. Diese Stabilität haben wir zuletzt auf der Trainerposition etwas verloren, da müssen wir wieder zurückkommen."

David Bernreuther

Das sind die Trainer der Bundesligisten