Bundesliga

TSG Hoffenheim hat Waldschmidt im Visier

Wolfsburger könnte den Angriff verstärken

Hoffenheim hat Waldschmidt im Visier

Tauscht er bald sein grünes Trikot gegen ein blaues? Die TSG Hoffenheim zeigt Interesse an Luca Waldschmidt.

Tauscht er bald sein grünes Trikot gegen ein blaues? Die TSG Hoffenheim zeigt Interesse an Luca Waldschmidt. IMAGO/Christian Schroedter

Auch das vierte Heimspiel in Folge hatte die TSG beim 1:2 gegen den VfL Wolfsburg verloren und hatte sich damit mit einer Enttäuschung in die WM-Pause verabschiedet. In der 90. Minute kam bei den Gästen auch noch Luca Waldschmidt zu einem Kurzeinsatz nach zuvor fünf Spieltagen, in denen der 26-Jährige gar nicht im Wolfsburger Aufgebot aufgetaucht war. Womöglich wird der Stürmer künftig deutlich länger Kraichgauer Luft schnuppern. Denn nach kicker-Informationen hat Hoffenheim Waldschmidt als potenzielle Verstärkung im Visier. Erste Kontakte sollen demnach bereits stattgefunden haben.

Mit Bebou und Dabbur fallen zwei Angreifer aus

Bereits in der Transferperiode im Sommer hatte sich die TSG um einen zusätzlichen Angreifer bemüht, weil sich früh abzeichnete, dass mit Ihlas Bebou ein fest eingeplanter Stammspieler wegen eines Knorpelschadens im Knie länger ausfallen würde. Seinerzeit hatte sich Hoffenheim bemüht, den früheren Bundesligastürmer Jhon Cordoba (Mainz, Köln, Hertha BSC) von seinem aktuellen Klub FK Krasnodar auszuleihen, doch das Geschäft kam nicht zustande.

Inzwischen ist der Mannschaft von Trainer André Breitenreiter mit Munas Dabbur (Sprengung des Schultereckgelenks) noch ein zweiter Angreifer ausgefallen. Ob und wann beide Rekonvaleszenten wieder eingreifen können, ist unklar.

Obendrein fand auch Andrej Kramaric im bisherigen Saisonverlauf noch nicht zu seiner alten Stärke, auch Jacob Bruun Larsen konnte seine neuen Bewährungschancen unter Breitenreiter nicht wie erhofft nutzen. Deshalb ist davon auszugehen, dass Hoffenheim im Winter mindestens eine Verstärkung für den Angriff holt. Je nach Entwicklung bei Bebou und Dabbur womöglich sogar einen weiteren.

Kovac beordert lieber Felix Nmecha auf eine ungewohnte Position anstatt Waldschmidt in den Angriff 

Einer könnte Waldschmidt heißen, der in Wolfsburg unter Nico Kovac keine Zukunft mehr zu haben scheint. In Hoffenheim etwa der VfL etwa auf die verletzten Lukas Nmecha und Jonas Wind verzichten müssen, nach wenigen Minuten war dann auch noch Omar Marmoush angeschlagen ausgeschieden. Dennoch blieb Waldschmidt bis kurz vor Schluss außen vor, Kovac beorderte lieber Felix Nmecha auf die ungewohnte Position im Angriffszentrum.

Wolfsburg hatte den früheren Torschützenkönig der U-21-EM im Sommer 2021 für 12 Millionen Euro von Benfica Lissabon geholt und mit einem Vertrag bis 2025 ausgestattet. Der Marktwert hat nach nur einem Tor in 25 Spielen zuletzt allerdings gelitten.

Michael Pfeifer

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