15:38 - 8. Spielminute

Tor 1:0
Baumgartner
Rechtsschuss
Vorbereitung Kaderabek
Hoffenheim

15:52 - 23. Spielminute

Tor 1:1
Weghorst
Rechtsschuss
Vorbereitung X. Schlager
Wolfsburg

16:00 - 30. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
R. Steffen
Wolfsburg

16:11 - 41. Spielminute

Tor 2:1
Kramaric
Rechtsschuss
Vorbereitung Kaderabek
Hoffenheim

16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Mehmedi
für Gerhardt
Wolfsburg

16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Joao Victor
für Mbabu
Wolfsburg

16:41 - 53. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
R. Sessegnon
für John
Hoffenheim

16:53 - 65. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
Lacroix
Wolfsburg

16:58 - 70. Spielminute

Gelbe Karte (Hoffenheim)
R. Sessegnon
Hoffenheim

16:59 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Ginczek
für R. Steffen
Wolfsburg

17:00 - 72. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
X. Schlager
Wolfsburg

17:01 - 73. Spielminute

Gelb-Rote Karte (Wolfsburg)
Sportdirektor Schäfer
Wolfsburg

17:00 - 73. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
Glasner
Wolfsburg

17:05 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Dabbur
für Kramaric
Hoffenheim

17:05 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Skov
für Bebou
Hoffenheim

17:07 - 80. Spielminute

Gelbe Karte (Hoffenheim)
Dabbur
Hoffenheim

17:12 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Bialek
für X. Schlager
Wolfsburg

17:16 - 88. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
Paulo Otavio
Wolfsburg

17:22 - 90. + 4 Spielminute

Rote Karte (Wolfsburg)
Paulo Otavio
Wolfsburg

17:20 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Bogarde
für Rudy
Hoffenheim

HOF

WOB

Bundesliga

Kramaric kontert Weghorst: Hoffenheim schlägt Wolfsburg 2:1

Wölfe erstmals in der Rückrunde geschlagen

Kramaric kontert Weghorst: Hoffenheim wird zu Wolfsburgs nächstem Stolperstein

Stoppten den Serientäter: Andrej Kramaric (#27) und die TSG Hoffenheim

Stoppten den Serientäter: Andrej Kramaric (#27) und die TSG Hoffenheim getty images

Das Hoffenheimer Lazarett war vor dem Heimspiel gegen Wolfsburg ohnehin schon riesig, sollte mit Vogt (Adduktorenprobleme) aber noch einen weiteren Akteur dazubekommen. So hatte Sebastian Hoeneß gewohntermaßen nicht allzu viele Optionen - und kompensierte im Vergleich zum 1:1 bei Union Berlin mit Adams lediglich den Ausfall des angeschlagenen Innenverteidigers.

Am Mittwoch nach einem intensiven DFB-Pokalspiel im Viertelfinale bei RB Leipzig ausgeschieden, war beim VfL Wolfsburg drei Tage später zumindest mit etwas Rotation zu rechnen. Trainer Oliver Glasner schickte jedoch die identische Mannschaft ins Rennen. Mit dabei war natürlich auch Top-Stürmer Weghorst, der seine Vorliebe für Hoffenheim auch an diesem Samstagnachmittag unter Beweis stellen sollte ...

Ein ungewohntes Gefühl für Wolfsburg und Casteels

Zunächst einmal waren aber die gegen die Sonne spielenden Gastgeber am Drücker, während sich Wolfsburg auf seine Paradedisziplin fokussierte. Mit der ersten gefährlichen Aktion war es dann aber bereits geschehen: Baumgartner, der unter der Woche seinen Vertrag in Hoffenheim verlängert hatte, legte sich eine Hereingabe von Kaderabek rechts vor dem Fünfer mit der Brust vor und drosch das Spielgerät anschließend zur 1:0-Führung unter die Latte (8.). Es war der erste Gegentreffer für Wolfsburg - in Sinsheim, in der Rückrunde, nach sieben Spielen mit weißer Weste und 674 gegentorlosen Minuten.

Weghorst bricht den persönlichen Bann

Der frühe Nackenschlag bewegte die Gäste aus Niedersachsen dazu, mehr in die Offensive zu investieren. Im Gegensatz zur TSG versuchte es der VfL vermehrt durch das Zentrum anstatt über die Außenbahnen. In der 23. Minute mit Erfolg: Weghorst war nach einem langen Ball von Schlager allein auf weiter Flur, ließ Baumann keine Chance und beendete mit seinem 15. Saisontreffer seine vier Spiele andauernde Flaute. Was macht ihn zum TSG-Schreck? Es war sein siebter Torerfolg im sechsten Spiel gegen Hoffenheim. Nach rund einer halben Stunde war der niederländische Top-Stürmer erneut durchgebrochen, wurde diesmal jedoch noch etwas nach außen abgedrängt und scheiterte an Baumann.

Bundesliga, 24. Spieltag

Spieler des Spiels
TSG Hoffenheim

Christoph Baumgartner Mittelfeld

2
Spielnote

Ein temporeiches Spiel auf taktisch und technisch gutem Niveau, zudem spannend bis zum Schluss.

2
Tore und Karten

1:0 Baumgartner (8', Rechtsschuss, Kaderabek)

1:1 Weghorst (23', Rechtsschuss, X. Schlager)

2:1 Kramaric (41', Rechtsschuss, Kaderabek)

TSG Hoffenheim
Hoffenheim

Baumann3 - K. Adams3,5, Grillitsch3,5, Richards3 - Kaderabek2, Samassekou2,5, John4 , Rudy4 , Baumgartner2 - Bebou4 , Kramaric2,5

VfL Wolfsburg
Wolfsburg

Casteels3 - Mbabu4 , Lacroix3,5 , Brooks3,5, Paulo Otavio5,5 - X. Schlager2 , Arnold2,5, R. Baku3, Gerhardt4,5 , R. Steffen4 - Weghorst2,5

Schiedsrichter-Team
Markus Schmidt

Markus Schmidt Stuttgart

3
Spielinfo

Stadion

PreZero-Arena

Das kurzweilige Spiel flachte für wenige Momente ab - beide Defensivreihen hatten sich stabilisiert -, doch kurz vor der Pause durfte Hoffenheim noch einmal jubeln, weil Weghorsts Konterpart zugeschlagen hatte. Der bis dato nahezu unsichtbare Kramaric vollstreckte aus kurzer Distanz, nachdem Bebou die halbhohe Hereingabe von Kaderabek verpasst hatte - 2:1 zur Halbzeit und Saisontreffer Nummer 14 für den kroatischen Stürmer (41.).

Weghorst lässt Ausgleich liegen

Der erneute Rückstand passte dem VfL so gar nicht. Deshalb legten die Wolfsburger nach dem Wiederanpfiff ein enorm hohes Tempo an den Tag. Hoffenheim lauerte indes auf Umschaltmomente. Davon gab es erst einmal keine, weil Wolfsburg zunehmend stärker wurde und sich mit großen Schritten dem Ausgleich annäherte. So richtig in die Bredouille geriet Hoffenheim allerdings nur nach eigenen Fehlern, doch die Nachlässigkeiten von Bebou (47.), Grillitsch (53.) und Baumann (61.) blieben letztlich unbestraft. Wenige Momente, nachdem der TSG-Keeper bei einer Ecke von Arnold am Ball vorbeigefaustet hatte, köpfte Weghorst aus fünf Metern hauchzart über die Latte.

Hoffenheim hat die Box im Griff

Hauchzart war auch die Angelegenheit in der 66. Minute, als Baku den auffälligen Baumgartner nur Zentimeter vor dem Strafraum von den Beinen holte. Den fälligen Freistoß aus optimaler Position setzte Kramaric deutlich vorbei. Es war einer von insgesamt nur wenigen Entlastungsangriffen, die sich Hoffenheim offenbarten. Am Ende fand der VfL trotz der Überlegenheit - und einer guten Doppelchance durch Joao Victor und Ginczek (87.) - keinen Weg mehr an Baumann und der aufopferungsvollen TSG-Defensive vorbei und musste die erst dritte Saisonniederlage hinnehmen - zuvor war Wolfsburg seit neun Ligapartien ungeschlagen und hatte in der Bundesliga nur in Dortmund und München verloren.

Das seit nunmehr vier Spielen ungeschlagene Hoffenheim will am nächsten Sonntag (18 Uhr) in Stuttgart einen weiteren Schritt in Richtung internationale Startplätze machen. Für Wolfsburg geht es am Samstag (15.30 Uhr) gegen Schlusslicht Schalke darum, nach den Pleiten in DFB-Pokal und Bundesliga schleunigst wieder in die Erfolgsspur zu finden, um nicht zu viel Boden im Kampf um die Champions-League-Ränge zu verlieren. Dabei müssen die Wölfe ohne Paulo Otavio auskommen, denn der holte sich kurz vor Spielschluss für eine Notbremse noch die Rote Karte ab (90.+4).

Bilder zur Partie TSG Hoffenheim - VfL Wolfsburg