14:06 - 6. Spielminute

Tor 1:0
D. Ba
Rechtsschuss
Vorbereitung Özcan
Hoffenheim

14:19 - 18. Spielminute

Tor 2:0
D. Ba
Kopfball
Vorbereitung Salihovic
Hoffenheim

14:22 - 21. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Janker
für Nilsson
Hoffenheim

14:23 - 23. Spielminute

Gelbe Karte (Jena)
Werner
Jena

14:26 - 26. Spielminute

Tor 3:0
D. Ba
Rechtsschuss
Vorbereitung Carlos Eduardo
Hoffenheim

14:30 - 31. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
Torghelle
für Stegmayer
Jena

14:38 - 37. Spielminute

Tor 4:0
Salihovic
Linksschuss
Vorbereitung Tobias Weis
Hoffenheim

15:19 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Copado
für Salihovic
Hoffenheim

15:25 - 67. Spielminute

Tor 5:0
Obasi
Rechtsschuss
Vorbereitung Jaissle
Hoffenheim

15:32 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Seitz
für Carlos Eduardo
Hoffenheim

15:40 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
Saka
für Kikuchi
Jena

15:42 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
S. Günther
für von Walsleben-Schied
Jena

TSG

JEN

2. Bundesliga

Blitzschneller Hattrick von Ba

Konfuse Jenaer auf dem Weg in die 3. Liga

Blitzschneller Hattrick von Ba

Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick nahm im Vergleich zum 1:3 beim FC St. Pauli vier Änderungen vor. Für Janker, Luis Gustavo, Spilacek und Copado spielten Nilsson, Löw, Salihovic und Carlos Edurado, der seine muskulären Probleme auskuriert hatte, von Beginn an. Jena, zuletzt mit einem 2:2 gegen Mönchengladbach, musste ausgerechnet auf Spielmacher Simak (Bauchmuskelzerrung) verzichten, für ihn rückte Stegmayer in die Startelf.

Demba Ba

Der dreifache Ba. Hier trifft der Senegalese zum 1:0, Khomutovski ist chancenlos. dpa

Die vergangenen zwei Partien hatte Hoffenheim verloren - und der Aufsteiger war sichtlich um Rehabilitation bemüht. Das war aber auch kein Kunststück gegen eine Jenaer Elf, die quasi ohne Abwehr spielte. Schon das 1:0 stellte die Orientierungsprobleme der Thüringer unter Beweis. 1899-Keeper Özcan schlug ab, Müller verschätzte sich gewaltig. Demba Ba nahm den Ball nahezu perfekt aus der Luft an und ließ Khomutovski im Eins gegen eins keine Chance. Als Ziegner einen klasse Schuss aus 24 Metern abließ und das Tor nur um Milimeter verfehlte, dachte man noch, das Spiel könnte nochmal spannend werden. Falsch gedacht. Zu konsequent nützte Hoffenheim die Abstimmungsprobleme der Bürger-Elf. Siehe das 2:0: Salihovic brachte einen Freistoß nach innen, wieder einmal war Demba Ba völlig frei und kam mit dem Kopf vor Khomutovski an den Ball (18.). Die Abseitsfalle der Jenaer scheiterte kläglich.

Spieler des Spiels
TSG Hoffenheim

Demba Ba Sturm

1
Tore und Karten

1:0 D. Ba (6', Rechtsschuss, Özcan)

2:0 D. Ba (18', Kopfball, Salihovic)

3:0 D. Ba (26', Rechtsschuss, Carlos Eduardo)

4:0 Salihovic (37', Linksschuss, Tobias Weis)

5:0 Obasi (67', Rechtsschuss, Jaissle)

TSG Hoffenheim
Hoffenheim

Özcan3 - Ibertsberger3, Nilsson0 , Compper3, Z. Löw3 - Jaissle2,5, Salihovic2 , Tobias Weis2, Carlos Eduardo2 - D. Ba1 , Obasi2

Carl Zeiss Jena
Jena

Khomutowski3 - Maul6, R. Müller6, Stegmayer6 - Werner5 , Kikuchi5 , Ziegner4, Hansen5, Kandelaki5 - von Walsleben-Schied5 , Allagui3

Schiedsrichter-Team
Lutz Wagner

Lutz Wagner Kriftel

3
Spielinfo

Stadion

Dietmar-Hopp-Stadion

Zuschauer

5.700 (ausverkauft)

Eigentlich hätte Ba schon in der 24. Minute seinen Hattrick machen können. Da er aber nach einer Hereingabe von rechts knapp über das Tor schoss, dauerte es eben zwei Minuten länger. Carlos Eduardo sorgte mit einem exakten Pass für die Vorarbeit. Khomutovski war noch am Ball, doch letztlich landete das Leder zum dritten Mal im Tor - ein Dreierpack von Ba innerhalb von nur 26 Minuten. Jena war nun endgültig und vollkommen von der Rolle. Als nächster dufte sich Obasi allein vor Khomutovski versuchen, die Abwehr war mal wieder viel zu weit aufgerückt und wurde mit einem einfachen Steilpass auseinandergehebelt. Khomutovski spitzelte ihm das Leder gerade noch vom Fuß (29.).

In der 37. Minute war der Jenaer Keeper aber machtlos. Wieder das selbe Schema: Pass in die Tiefe, Chance, Tor. Diesmal nutzte Salihovic allein vor dem Gehäuse ein klasse Anspiel von Weis, mit links traf er aus elf Metern ins lange Eck. Da Ba aus spitzem Winkel kurz vor der Pause das Tor knapp verfehlte, hatte es Jena erstmal überstanden.

Der 30. Spieltag

Erwartungsgemäß ließen es die Akteure in der zweiten Hälfte auf beiden Seiten ruhig angehen. Jena war auf Schadensbegrenzung aus, die Hoffenheimer sparten bereits Kräfte, kamen aber dennoch zu vereinzelten Torchancen. Das bewärhte Schema half dabei, einen weiteren Treffer zu erzielen. Nach einem Steilpass von Jaissle war die Abwehr erneut entblößt. Auch Obasi bewies, dass er allein vor dem Tor die nötige Nervenstärke besitzt (67.).

Der Rest war nur noch ein Schaulaufen. Die technisch hoch überlegenen Hoffenheimer sorgten noch für die ein oder anderen Kabinettstückchen (Obasi, Ba), ein Klassenunterschied war unübersehbar. In der Schlussphase hätte sich auch noch Weis nach feiner Vorarbeit von Ibertsberger in die Torschützenliste eintragen können, doch mit vereinten Kräften gelang es den Thüringern, das halbe Dutzend an Gegentoren zu verhindern (85.).

Hoffenheim reist am Sonntag zum Aufstiegsduell nach Köln. Jena kämpft am Freitag gegen Osnabrück um die allerletzte Chance um den Klassenerhalt.