Bundesliga

TSG Hoffenheim: Auch Philipp Max ist ein Kandidat

Keine neue Entwicklung um Angelino

Hoffenheim: Auch Max ist ein Kandidat

Philipp Max passt ins Anforderungsprofil der TSG Hoffenheim.

Philipp Max passt ins Anforderungsprofil der TSG Hoffenheim. IMAGO/ANP

Diese Lösung mag ja auf der Hand gelegen haben. RB Leipzig verstärkt sich mit Nationalspieler David Raum, und im Gegenzug holt die TSG den dort verdrängten Angelino. Allerdings ist die Situation nicht so leicht aufzulösen. Angelino verspürt keinen Zeitdruck bei seiner Neuorientierung und sondiert erst mal in Ruhe, wie die Märkte in England und in seiner spanischen Heimat auf seine Personalie reagieren.

Findet sich dort eine attraktive Alternative für den Linksverteidiger, wäre Leipzig dem Vernehmen nach ein Verkauf des 25-Jährigen am liebsten. Hoffenheim dagegen will und kann sich zunächst lediglich eine einjährige Leihe leisten und vorstellen. Und müsste dazu auch Gehaltssubventionen des Stammvereins in Anspruch nehmen.

Das sieht jedenfalls nicht nach einer zeitigen Auflösung aus. Parallel sieht sich Hoffenheim natürlich auch anderweitig um auf dem Markt. Wie die zuletzt wieder verworfene Verpflichtung des Argentiniers Nicolas Fernandez Mercau belegt. Nach kicker-Informationen soll sich die TSG auch mit Philipp Max beschäftigen. Der 28-Jährige war vor zwei Jahren für knapp acht Millionen Euro von Augsburg zur PSV Eindhoven gewechselt und steht dort noch bis 2024 unter Vertrag.

Max könnte in die Spielanlage der TSG passen

Der Linksfuß hatte sich über starke Leistungen in der Bundesliga zeitweilig sogar bis in die deutsche Nationalmannschaft gespielt. Auch der Sohn des früheren Bundesligastürmers Martin Max (Gladbach, Schalke, 1860 München) ist ein starker Flanken- und Vorlagengeber und könnte in die Spielanlage der TSG passen. Zumindest ist das eine Spur, sollte sich die Option Angelino als nicht realisierbar erweisen.

Michael Pfeifer

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