Bundesliga

Bayern-Präsident wird nach Transferphase deutlich: Uli Hoeneß rät PSG zu neuem Sportdirektor

Bayern-Präsident wird nach Transferphase deutlich

Hoeneß rät PSG zu neuem Sportdirektor

"Wenn PSG ein Weltklub sein will...": Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat einen Tipp für Frankreichs Meister.

"Wenn PSG ein Weltklub sein will...": Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat einen Tipp für Frankreichs Meister. picture alliance

Juan Bernat spielt jetzt für Paris Saint-Germain , Jerome Boateng und Renato Sanches tragen weiterhin das Bayern-Trikot: Das ist das Ergebnis eines regen Austausches zwischen dem deutschen und französischen Meister im Sommer-Transferfenster, das seit drei Tagen geschlossen ist.

Schon Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic hatte am Wochenende die "komische" Pariser Verhandlungstaktik kritisiert , Präsident Uli Hoeneß legte nun noch viel deutlicher nach: "Ich würde Paris Saint-Germain raten, seinen Sportdirektor auszutauschen", sagte er mit Blick auf Antero Henrique dem kicker. "Dieser Mann ist kein Aushängeschild für diesen Verein. Wenn PSG ein Weltklub sein will, kann sich der Verein einen solchen Sportdirektor nicht leisten."

Spielersteckbrief J. Boateng
J. Boateng

Boateng Jerome

Spielersteckbrief Renato Sanches
Renato Sanches

Luz Sanches Renato Junior

Henrique, ein 50-jähriger Portugiese, der bis Sommer 2016 jahrelang für den FC Porto tätig gewesen war, hatte einiges Wirrwarr an der Säbener Straße verursacht. Unter anderem hinterlegte der PSG-Sportdirektor vorige Woche urplötzlich auch Interesse an Renato Sanches (21), feilschte einen Tag um die Ablösesumme, um sich dann flugs anders zu besinnen. Auch im Fall Jerome Boateng (seit heute 30) blieb eine Einigung aus.

Wir haben diese Ablöseforderung in dieser Höhe gestellt, weil wir Jerome nicht abgeben wollten.

Uli Hoeneß

PSG bot bis zur Wochenmitte 38 Millionen Euro für den Weltmeister, die Bayern wollten etwas über zehn Millionen mehr. Hoeneß' Erklärung für den geplatzten Wechsel: "Wir haben diese Ablöseforderung in dieser Höhe gestellt, weil wir Jerome nicht abgeben wollten und davon ausgingen, dass Paris diesen Betrag nicht zahlen würde. Außerdem wollten wir unserem Trainer, der diesen Spieler unbedingt behalten wollte, diesen Gefallen tun."

Karlheinz Wild/jpe