Bundesliga

Bayern-Präsident Uli Hoeneß nimmt Glückwünsche für Meistertitel entgegen

Bayern-Präsident schwärmt von Hoffenheim

Hoeneß nimmt Glückwünsche für Meistertitel entgegen

"Ich bin überhaupt nicht arrogant": Bayern-Präsident Uli Hoeneß, hier beim Basketball.

"Ich bin überhaupt nicht arrogant": Bayern-Präsident Uli Hoeneß, hier beim Basketball. imago

13 Punkte Vorsprung bei noch neun ausstehenden Spielen haben Uli Hoeneß offenbar die letzten Zweifel genommen: "Ja, seit Samstag ist es durch", sagte der Präsident des FC Bayern bei einer Veranstaltung in Friedrichshafen. Und als der Moderator seine Glückwünsche übermittelte, fügte er an: "Ich nehme sie an, danke!"

Irgendjemand werde deshalb jetzt wieder sagen, "der Hoeneß ist arrogant. Ich bin überhaupt nicht arrogant. Ich finde, wenn man 13 Punkte Vorsprung hat und ein Torverhältnis mit 40 Toren Vorsprung - das sind dann 14 Punkte -, dann muss man sich doch nur mal vorstellen: Wir müssten fünfmal verlieren und die Anderen müssten fünfmal gewinnen, um uns einzuholen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das noch mal auf dieser Welt passieren kann."

Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Bayern München Bayern München
62
2
RB Leipzig RB Leipzig
49
3
Borussia Dortmund Borussia Dortmund
46

Borussia Dortmund hält Hoeneß auch in Zukunft für den "größten Verfolger" der Bayern. "Das ist gar keine Frage. Die haben immer eine gute Mannschaft - auch dieses Jahr, aber vielleicht eine sehr junge Mannschaft, die noch großes Entwicklungspotenzial hat. Ich bin überzeugt, wenn es ihnen gelingt, diese Mannschaft zusammenzuhalten, dann werden sie eine tolle Mannschaft kriegen."

"Ich weiß von Herrn Mateschitz, dass er investieren wird"

Und auch RB Leipzig habe er "auf dem Zettel, weil ich von Herrn Mateschitz weiß, dass er Geld investieren wird. Und wer weiß, was er für Möglichkeiten hat, der weiß auch, dass es dann ernst wird. Darauf müssen wir uns einstellen."

Seine "Lieblingsmannschaft" sei jedoch 1899 Hoffenheim, "weil sie so unbekümmerten, tollen Fußball spielen". Da müsse man aber abwarten, "wie weit sie kommen". Langweilig werde es jedenfalls nicht, prophezeit Hoeneß: "Aber ich finde es auch gut, wenn es zwei, drei, vier Mannschaften gibt, die uns richtig bedrängen. Denn auf die Dauer benötigt man große Konkurrenz, um Leistungssteigerungen bei uns hervorzurufen. Erst als die Leipziger uns so richtig auf den Pelz gerückt sind, haben unsere ja Gas gegeben. Und das braucht man schon als Anreiz für Höchstleistungen."

jpe/sid

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