Bundesliga

Hoeneß kritisiert WM-Vergabe

Bayern: Seitenhieb auf Klinsmann

Hoeneß kritisiert WM-Vergabe

Uli Hoeneß

Wird nicht zur WM nach Südafrika fahren: FCB-Präsident Uli Hoeneß. picture alliance

Hoeneß bezeichnete die Vergabe der Weltmeisterschaft an Südafrika als "eine der größten Fehlentscheidungen" Blatters. "Ich fahre da nicht hin. Ich war nie ein großer Freund einer WM in Südafrika oder überhaupt auf dem afrikanischen Kontinent, solange Sicherheitsaspekte nicht zu 100 Prozent geklärt sind", so Hoeneß.

FIFA-Boss Blatter habe mit dem Turnier in Südafrika "seinen Willen haben müssen. Ich habe es immer für falsch gehalten. Jetzt hat es keinen Sinn mehr zu lamentieren. Man muss versuchen, das Beste daraus zu machen", ergänzte Hoeneß. Er sei sich sicher, fuhr der Ex-Manager fort, dass Blatter "im stillen Kämmerlein" längst begriffen habe, dass die WM-Vergabe an Südafrika ein Fehler war.

Toni Kroos soll zurückkehren

Der FCB-Präsident bekräftigte erneut den Willen des deutschen Rekordmeisters, seinen an Tabellenführer Bayer Leverkusen ausgeliehenen Mittelfeldspieler Toni Kroos zurückzuholen.

"Wir wären ja mit dem Klingelbeutel geschlagen, wenn wir ihn in Leverkusen lassen würden. Es ist ein Traum für uns: Ein Spieler, der unter Jürgen Klinsmann gar keine Rolle gespielt hat, der unter ihm weggeschickt wurde, blüht plötzlich auf. Da lacht einem das Herz im Leib", sagte er.

Toni Kroos wechselte im Sommer 2006 von Hansa Rostock zum FC Bayern. Allerdings konnte er sich in der bayerischen Landeshauptstadt nicht durchsetzen und wurde im Januar 2009 an Bayer Leverkusen ausgeliehen. In dieser Saison schaffte er mit acht Toren und sieben Assists in 19 Spielen seinen Durchbruch. Mit einer kicker-Durchschnittsnote von 2,71 gehört er zu den Top-Spielern der Liga.