Bundesliga

Hoeneß: "Ein brutaler Genickbrecher"

Hoffenheim lässt den dritten Heimsieg liegen

Hoeneß: "Ein brutaler Genickbrecher"

Da war die Hoffenheinmer Gefühlswelt noch in Ordnung: Coach  Sebastian Hoeneß holte Andrej Kramaric zu Beginn der Nachspielzeit vom Feld.

Da war die Hoffenheinmer Gefühlswelt noch in Ordnung: Coach Sebastian Hoeneß holte Andrej Kramaric zu Beginn der Nachspielzeit vom Feld. imago images

Fünf Minuten extra waren angezeigt auf der elektronischen Anzeigetafel - und TSG-Coach Sebastian Hoeneß holte nach einer Minute den vermeintlichen Matchwinner Andrej Kramaric vom Feld. Wie seine Teamkameraden hatte der zuvor lange fehlende Kroate nach einem 1:2-Pausenrückstand im zweiten Durchgang mit einer großen Leistungssteigerung aufgewartet.

Vorbereiter und Torschütze

Wie wichtig der Torjäger für die Kraichgauer ist, zeigte er mit einer Torvorlage zum Ausgleich durch Ryan Sessegnon (48.) und seinem eiskalt verwandelten Elfmeter, mit dem 1899 den Spieß zunächst umdrehte (71.).

Auch Baumgartner ärgert sich "extrem"

Dass es nicht zum erhofften Dreier reichte, weil Marc Oliver Kempf durch die Beine von Stefan Posch zum 3:3 traf (90.+4), ärgerte hinterher nicht nur Christoph Baumgartner. "Der Ärger über das späte Gegentor ist extrem, genau wie über die verdammt schlechte erste Hälfte", sagte der Torschütze zum 1:0 (16.). In der hatte sich die TSG den Stempel von forschen Stuttgartern aufdrücken lassen. "Nichtsdestotrotz haben wir unser Herz in die Hand genommen, Eier gezeigt, uns reingehauen."

Der Ausgleich war für Hoeneß ein "brutaler Genickbrecher". Der Trainer ärgerte sich sehr, fand aber auch positive Worte: Die "Art und Weise", wie sein Team den zweiten Durchgang gestaltet habe, "macht mich stolz".

jch

Bilder zur Partie TSG Hoffenheim - VfB Stuttgart