Bundesliga

Hoeneß: "David hat einen geldgierigen Piranha als Berater"

Verlängerung beim FC Bayern?

Hoeneß: "David hat einen geldgierigen Piranha als Berater"

Bleibt er beim FC Bayern oder nicht? David Alaba.

Bleibt er beim FC Bayern oder nicht? David Alaba. imago images

In neun Monaten läuft der Vertrag von David Alaba beim FC Bayern aus. Die Verantwortlichen setzen vieles daran, ihren neuen Abwehrchef darüber hinaus zu halten. "Wir alle", sagte Ex-Präsident Uli Hoeneß am Sonntag im "Doppelpass", "wünschen uns, dass er bleibt, weil er ein super Junge und Spieler ist".

Das Problem: Alabas Berater Pini Zahavi fordert, wie der kicker am Donnerstag berichtete, für die berufliche Neugestaltung seines Klienten 25 Millionen Euro auf fünf Jahre, also insgesamt 125 Millionen Euro. Das ist den Oberen an der Säbener Straße bewusst.

Hoeneß vertritt wenig überraschend eine klare Meinung: "David hat einen geldgierigen Piranha als Berater." Und weiter: "Der Vater, den ich eigentlich sehr mag, mit dem ich immer super Gespräche hatte, lässt sich von dem sehr beeinflussen." Zahavi verlange für sich selbst ein Honorar "im zweistelligen Millionenbereich".

Geht es nach Hoeneß, dann sollte Alaba es schaffen, sich am Ende durchzusetzen gegen seinen Berater und Vater. "Es geht wirklich nur um Geld, er ist ja schon beim besten Verein der Welt, wo soll er noch hin? Ich bin der Meinung, er sollte sich nicht von außen beeinflussen lassen."

"Die letzten ein, zwei, drei Millionen Euro machen ihn nicht glücklicher", würden beim FC Bayern aber die Gehaltsstruktur durcheinanderbringen. Robert Lewandowski und Manuel Neuer seien "das Maß aller Dinge. Darüber geht nichts". "Der Super-GAU wäre - und das ist das Ziel von Herrn Zahavi -, David nächstes Jahr vom FC Bayern ablösefrei loszulösen. Das muss der FC Bayern unbedingt verhindern."

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mkr

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