Bundesliga

Flick erklärt Ein- und Auswechslung von Leroy Sané in Leverkusen

Bayern-Profi erlebt unangenehmes Topspiel

Höchststrafe? Flick erklärt Ein- und Auswechslung von Sané

Ausgewechselter Joker: Leroy Sané in Leverkusen.

Ausgewechselter Joker: Leroy Sané in Leverkusen. imago images

Nach seinem Kurzeinsatz der etwas anderen Art verschwand Leroy Sané erst einmal in der Kabine. Bayern-Trainer Hansi Flick hatte seinen 49 Millionen Euro teuren Sommerneuzugang am Samstagabend in Leverkusen nach Kingsley Comans Verletzung in der 32. Minute erst eingewechselt und ihn in der 68. Minute dann schon wieder vom Feld genommen.

Höchststrafe heißt das im Fußballwörterbuch. Doch war es auch so gemeint? "Warum Höchststrafe?", fragte Flick nach dem späten 2:1-Sieg auf seiner Pressekonferenz zurück. "Wenn wir auswechseln, müssen wir es sinnvoll machen." Und um Jamal Musiala zu bringen - der später noch am Pfosten scheiterte -, habe er nur Thomas Müller, Serge Gnabry oder eben Sané auswechseln können.

"Und wenn man die zweite Halbzeit sieht", so Flick weiter: "Thomas ist für uns einfach unverzichtbar, weil er kluge Entscheidungen trifft, weil er die Räume sehr, sehr gut besetzen kann und weil er sich über 90 Minuten in den Dienst der Mannschaft stellt. Und Serge hat sich in der zweiten Halbzeit enorm gesteigert. Von daher musste ich die Option Leroy nehmen."

Letztendlich gehe "es darum, dass die Mannschaft Erfolg hat, da muss der Einzelne ein bisschen zurückstehen. Das wird er auch verkraften, er kriegt all unsere Unterstützung. Heute mussten wir so reagieren, weil es keine andere Möglichkeit gab."

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jpe

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