Europa League

Hinteregger fehlt, Paciencia kehrt zurück: Frankfurt will "den Sack zumachen"

Coach Glasner warnt vor den Belgiern

Hinteregger fehlt, Paciencia kehrt zurück: Frankfurt will "den Sack zumachen"

Frankfurt-Coach Oliver Glasner sieht dem Europa-League-Match gegen Antwerpen voller Vorfreude entgegen.

Frankfurt-Coach Oliver Glasner sieht dem Europa-League-Match gegen Antwerpen voller Vorfreude entgegen. imago images/Jan Huebner

Für Hinteregger reichte die Zeit nicht. Der Österreicher, der bereits beim 2:0-Sieg beim SC Freiburg wegen eines Schlags auf den Fuß gefehlt hatte, wird auch am Donnerstagabend im Heimspiel Eintracht Frankfurts gegen Royal Antwerp (21 Uhr, LIVE! bei kicker) nicht zur Verfügung stehen. Der Innenverteidiger konnte am Mittwoch lediglich eine individuelle Einheit absolvieren. "Wir hoffen, dass es bis Sonntag gegen Union Berlin für ihn reicht", sagte Glasner auf der Pressekonferenz am Mittwoch zur anstehenden Bundesliga-Partie.

Ilsanker wohl erste Alternative als Hinteregger-Ersatz

Glasner stehen mit Makoto Hasebe und Stefan Ilsanker zwei Alternativen für die zentrale Defensivposition zur Verfügung. Einiges spricht dafür, dass Stefan Ilsanker im Defensivzentrum spielen wird. Denn Glasner erwartet bei den Belgiern - anders als im Hinspiel (1:0) - den Sturmhünen Michael Frey (1,89 Meter Größe; 86 Kilogramm Körpergewicht) in der Startelf.  Ilsanker weist mit 1,89 Meter und 85 Kilogramm nahezu identische Werte auf und dürfte mit "seiner Physis und seiner Kopfballstärke" eher Widerstand leisten können als Hasebe: "Da hat er körperliche Nachteile", sagt Glasner, " und die werden sich auch nicht ändern, denn wachsen wird er nicht mehr."

Paciencia von Beginn an? - Glasner: "Unsere offensive Aufstellung verrate ich heute nicht"

Dagegen steht Paciencia nach seiner Muskelverletzung wieder zur Verfügung und erweitert Glasners Optionen im Angriff: "Ich bin froh, dass Goncalo wieder zurück ist", sagt Glasner. Ob der Portugiese gleich in der Startelf stehen wird, ließ Glasner offen: "Unsere offensive Aufstellung verrate ich heute nicht." Immerhin habe es das Trio Jesper Lindström, Rafael Santos Borré und Daichi Kamada "in den letzten Spielen richtig gut gemacht", lobte der Österreicher. Aus Belastungssteuerungsgründen könnte es aber dennoch personelle Wechsel geben.

Apropos gut gemacht: Die Eintracht hat ihre Startschwierigkeiten hinter sich gelassen und zuletzt drei Siege in Folge eingefahren. "Stimmungstechnisch ist die Situation sehr gut bei uns", betont Glasner. Das Selbstvertrauen und die Leichtigkeit sind durch die Erfolge wieder  zurück, die in Freiburg zuletzt gezeigte "Spielfreude" solle sein Team mitnehmen: "Ich freue mich darauf, mit unseren Fans wieder eine Europapokalnacht feiern zu können", sagte Glasner: "Wir wollen vor eigenem Publikum den Sack zumachen und auf Rang eins überwintern."

Glasner fordert "Konzentration und Konzequenz"

Dennoch warnte er davor, Royal Antwerp trotz nur eines bisher errungenen Zählers auf die leichte Schulter zu nehmen. "Ich erwarte eine sehr, sehr gute Mannschaft, die sich stabilisiert hat", so Glasner, der daran erinnerte, dass der Gegner in der belgischen Liga auf Rang zwei rangiert. "Ich warne davor, dass wir denken, dass alles von alleine läuft." Vielmehr richtete er die Forderung an sein Team, mit der "gleichen Konzentration und Konsequenz" zu agieren wie in den jüngsten Partien.

jer

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