Regionalliga

Hiemisch übernimmt den VfB Auerbach

Neuer Trainer muss vier Wochen auf Vogel verzichten

Hiemisch übernimmt den VfB Auerbach

Michael Hiemisch

Neuer Trainer des VfB Auerbach: Michael Hiemisch. imago

Hiemisch trainierte bis zum Ende des letzten Jahres den VFC Plauen, ehe er auf eigenen Wunsch den Verein verließ. Jetzt steigt er in Auerbach wieder ins Trainergeschäft ein. "Wir hatten mehrere Offerten von Trainern und Beratern. Michael war aber unser Kandidat Nummer eins. Er ist unserer Meinung nach die sinnvollste Lösung in unserer Situation", sagte VfB-Sportchef Volkhardt Kramer auf der Vereinswebsite.

Hiemisch wohnt im Vogtland und kennt auch einige Spieler Auerbachs. Im Winter hatte der VfB drei Spieler von Plauen verpflichtet, Torhüter Maik Ebersbach, Danny Wild und Florian Grossert verließen Plauen Richtung Auerbach, da der VFC aufgrund eines Insolvenzverfahrens vom Zwangsabstieg bedroht ist. Auerbach liegt aktuell auf dem 15. Platz, hat einen Punkt Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz, allerdings noch ein Spiel in der Hinterhand.

Regionalliga Nordost - 18. Spieltag
Regionalliga Nordost - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Magdeburg 1. FC Magdeburg
34
2
Zwickau FSV Zwickau
33
3
Wa. Nordhausen Wacker Nordhausen
31
Trainersteckbrief Hiemisch
Hiemisch

Hiemisch Michael

VfB Auerbach - Vereinsdaten
VfB Auerbach

Gründungsdatum

17.05.1906

Vereinsfarben

Gelb-Schwarz

Keine Operation bei Vogel nötig

Am Samstag (13.30 Uhr) hat der neue Trainer gegen Hertha BSC II die erste Chance sich zu beweisen. In absehbarer Zeit kann Hiemisch auch auf Steffen Vogel bauen. Nachdem der VfB-Kapitän im Spiel gegen Zwickau heftig mit Ebersbach zusammengeknallt war, gab es schlimme Befürchtungen. Die MRT-Untersuchung ergab jedoch "nur" einen Bluterguss im linken Knie, einen Teileinriss im Kniekehlenmuskel und eine Überdehnung der hinteren Gelenkumhüllung. Das bedeutet zwar eine vierwöchige Pause für Vogel, eine Operation ist jedoch nicht nötig.

Vogel äußerte sich auch zum Trainerwechsel: "Wir müssen uns jetzt zusammenraufen und endlich Erfolge einfahren." Dabei appellierte der 31-Jährige an seine Mannschaft: "Dazu gehört, dass sich jeder einzelne Spieler hinterfragt, ob er alles für den Erfolg getan bzw. gegeben hat. Denn nur, wenn das alle machen, werden wir als Mannschaft erfolgreich sein."

kon