Bundesliga

Hertha: Kempf legt los und soll sofort führen

Stark und Torunarigha zurück im Training

Hertha: Kempf legt los und soll sofort führen

Das erste Training bei Hertha: Marc Oliver Kempf.

Das erste Training bei Hertha: Marc Oliver Kempf. imago images/Matthias Koch

Niklas Stark (Mittelfuß) hatte sich im Pokal-Achtelfinale gegen Union verletzt, Jordan Torunarigha (Sprunggelenk) im Abschlusstraining vor dem Derby. Beide fehlten bei der 1:4-Niederlage gegen den FC Bayern am vergangenen Sonntag, kehrten aber am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück.

Damit sind die Personalsorgen in der Abwehr auf einen Schlag gebannt - zumal Kempf den Konkurrenzkampf zusätzlich deutlich belebt. Der am Dienstag für 500 000 Euro Ablöse verpflichtete Linksfuß, der beim VfB Stuttgart zuletzt keine Rolle mehr spielte, soll bei Hertha auf Anhieb eine Führungsrolle einnehmen. Am Mittwochnachmittag legte der 26-jährige Innenverteidiger an seiner neuen Wirkungsstätte im Training los.

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Björkan Fredrik André

Korkut über Björkan: "Tempospieler mit sehr dynamischen Bewegungen"

Vor ihm hatte der Klub mit Fredrik André Björkan bereits die linke Abwehrseite verstärkt. Der Norweger, mit FK Bodö/Glimt in seinem Heimatland zuletzt zweimal Meister, hatte nach überstandener Fersenverletzung und Coronavirus-Infektion gegen den FC Bayern als Einwechsler sein Bundesliga-Debüt gegeben. "Die Erfahrung war sehr gut, auch wenn es ein schweres Spiel war", sagte Björkan am Mittwoch in einer Medienrunde. "Es ist schön, den Klub zu spüren." Die Ergebnisse seien "derzeit nicht so gut, aber wir sind alle extrem motiviert, um das zu ändern".

Trainer Tayfun Korkut hat von Björkan in den ersten gemeinsamen Wochen einen positiven Eindruck gewonnen und nennt ihn "einen Tempospieler mit sehr dynamischen Bewegungen", dazu "sehr mutig, sehr fleißig und diszipliniert". Aktuell zeige der Neuzugang noch "eine gewisse Schüchternheit", so Korkut: "Aber es sind nur die ersten Tage, ich bin mir sicher, dass er das noch ablegt. Er wird uns helfen, zur richtigen Zeit."

Steffen Rohr

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