15:45 - 13. Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
Boyata
Hertha

15:55 - 23. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Skhiri
Köln

16:07 - 35. Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
Torunarigha
Hertha

16:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Plattenhardt
für Torunarigha
Hertha

16:47 - 58. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Jakobs
Köln

16:49 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
J. Horn
für Kainz
Köln

16:49 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
M. Wolf
für Drexler
Köln

16:56 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Stark
für M. Dardai
Hertha

16:56 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Michelbrink
für Dilrosun
Hertha

17:00 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Thielmann
für Andersson
Köln

17:01 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Özcan
für Rexhbecaj
Köln

17:08 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Zeefuik
für Radonjic
Hertha

17:16 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Ehizibue
für Schmitz
Köln

17:20 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Winkler
für Ngankam
Hertha

BSC

KOE

Bundesliga

Kein Risiko, keine Chancen: Nullnummer bringt Hertha den Klassenerhalt

Köln hat den Ligaverbleib nicht mehr in der eigenen Hand

Kein Risiko, keine Chancen: Nullnummer bringt Hertha den Klassenerhalt

Schmerzhafte Angelegenheit: Meist war - wie hier im Zweikampf im Mittelfeld zwischen Javairo Dilrosun und Ellyes Skhiri - kaum ein Durchkommen.

Schmerzhafte Angelegenheit: Meist war - wie hier im Zweikampf im Mittelfeld zwischen Javairo Dilrosun und Ellyes Skhiri - kaum ein Durchkommen. imago images

Hertha-Coach Pal Dardai stand vor großen Problemen im Offensivbereich, da mit Cordoba (Sprunggelenksverletzung), Lukebakio (Gelb-Rot), Matheus Cunha (Verletzung des Bandapparates im Sprunggelenk) und Piatek (Fraktur im Sprunggelenk) beinahe alle Stürmer nicht zur Verfügung standen. Unter der Woche konnte sich der Hauptstadtklub mit 2:1 auf Schalke durchsetzen, Dardai musste sein Team gegen Köln ordentlich umstellen: Ngankam gab sein Startelf-Debüt und ersetzte im Sturmzentrum Piatek, ansonsten gab es vier weitere Wechsel: Darida (5. Gelbe), Tousart, Plattenhardt und Pekarik (alle drei Bank) rotierten ebenfalls aus der Startelf, dafür begannen Ascacibar, Dardai, Torunarigha und Klünter.

Kölns Trainer Friedhelm Funkel musste auf Kapitän Hector (Fleischwunde am linken Knöchel) verzichten, nach der deutlichen 1:4-Heimniederlage gegen Freiburg setzte Funkel auf vier Neue: Hector wurde durch Rexhbecaj ersetzt, zudem rückten Drexler, Jakobs und Schmitz für Wolf, Ehizibue und Jannes Horn (alle Bank) in die Startelf.

Spieler des Spiels
1. FC Köln

Timo Horn Tor

2
Spielnote

Kaum Spielfluss, kaum Torszenen: Es war ein 90-minütiger Abnutzungskampf mit vielen Unterbrechungen und geringem Unterhaltungswert.

5
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Hertha BSC
Hertha

Schwolow3 - Klünter3,5, Boyata3 , Alderete4, Torunarigha4 - M. Dardai3 , Ascacibar4, Leckie5, Dilrosun5 , Radonjic4,5 - Ngankam4

1. FC Köln
Köln

T. Horn2 - Schmitz4 , Bornauw3,5, Czichos3,5, Jakobs3 - Skhiri4 , Rexhbecaj4 , Kainz5 , Duda5, Drexler5 - Andersson5

Schiedsrichter-Team
Deniz Aytekin

Deniz Aytekin Oberasbach

3,5
Spielinfo

Stadion

Olympiastadion

Hertha-Sportdirektor Arne Friedrich hatte im Vorfeld "ein kompliziertes Spiel" prophezeit - und er sollte Recht behalten. Beim Hauptstadtklub begann Marton Dardai im defensiven Mittelfeld, dadurch spielten beide Teams mit einer Viererkette.

Köln erwischt ordentlichen Start - Harte Gangart auf beiden Seiten

Den besseren Start erwischte Köln, das etwas wacher und zwingender wirkte - schließlich waren die Rheinländer auch quasi zum Siegen verdammt. Große Chancen erspielten sich die Geißböcke aber nicht, einzig Rexhbecaj (17.) kam etwas zufällig zum ersten Abschluss. Stattdessen war von Beginn an die harte, aber nicht überharte Gangart beider Teams im Fokus. Drei Gelbe Karten im ersten Durchgang zeugten von der umkämpften Partie, bei der Hertha sich defensiv schnell auf den Kölner Angriff einstellte und selbst etwas mehr versuchte.

Bundesliga, 33. Spieltag

Zweimal wurde es dabei gefährlich, Horn parierte aber sowohl gegen Radonjic (30.) als auch gegen Ngankam (39.). Das torlose Remis zur Pause spiegelte den Spielverlauf absolut wider.

Am Spielverlauf änderte sich auch mit Wiederanpfiff wenig, beide Teams wollten nicht ins Risiko gehen. Die Partie war sehr zäh, von Verletzungsunterbrechungen sowie Fouls geprägt und hatte wenig Rhythmus.

Funkel versucht es mit neuen Offensivkräften

Nach einer Stunde reagierte Funkel und brachte Wolf und Horn, doch auf Chancen auf beiden Seiten wartete man vergeblich, weshalb der Kölner Coach 20 Minuten vor Schluss mit Özcan und Thielmann weitere Offensivkräfte brachte.

Die vielen neuen Kräfte, aber auch der zunehmende Zeitdruck, ließen die Geißböcke so langsam aufwachen. Jakobs fasste sich von links ein Herz, konnte damit zwar Schwolow nicht wirklich beeindrucken, läutete aber eine Druckphase der Kölner ein (77.). In dieser hatte auch Wolf eine Torannäherung (79.), doch recht schnell verpuffte der Schwung auch wieder.

Hertha hält die Null und feiert den Klassenerhalt

In der Schlussphase ging keine Mannschaft mehr ins Risiko, es blieb bei der verdienten Nullnummer, da Skhiri zu Recht ein Elfmeterpfiff verwehrt wurde (89.).

Nach dem Abpfiff war die Erleichterung bei Hertha letztlich groß, der Klassenerhalt ist gesichert, in den Schlussminuten kam noch Winkler zu seinem Bundesliga-Debüt.

Für Hertha geht es im allerletzten Saisonspiel am nächsten Samstag (15.30 Uhr) zur TSG Hoffenheim, dabei geht es quasi um nichts mehr. Köln hat zur gleichen Zeit als Tabellen-17. den längst abgestiegenen FC Schalke 04 zu Gast und benötigt dringend drei Zähler und Patzer der Konkurrenz, um den Abstieg zu verhindern.

Bilder zur Partie Hertha BSC - 1. FC Köln