3. Liga

FCK-Verteidiger Hercher: "Jetzt haben wir noch zwei Endspiele"

Kaiserslautern sammelt Big Points im Abstiegskampf

Hercher: "Jetzt haben wir noch zwei Endspiele"

Kam über Stationen in Nürnberg, Aalen und Großaspach 2019 zum 1. FC Kaiserslautern: Philipp Hercher.

Kam über Stationen in Nürnberg, Aalen und Großaspach 2019 zum 1. FC Kaiserslautern: Philipp Hercher. imago images

Es war viel Druck auf dem Kessel, nachdem sich der FCK zwar durch sechs Spiele ohne Niederlage aus der Abstiegszone gearbeitet, dann aber am vergangenen Dienstag eine klare 0:3-Niederlage in München kassiert hatte. Nur ein Punkt trennte die Roten Teufel vor dem 36. Spieltag vom KFC Uerdingen, der auf dem ersten Abstiegsplatz steht. Umso größer war die Erleichterung bei den Roten Teufeln nach dem verdienten und überzeugenden 4:1-Sieg gegen die Krefelder. "Es ist einfach ein geiles Gefühl", fasste Hendrick Zuck die Situation zusammen.

Der Linksverteidiger, der mit seinem Treffer in der Crunch Time den Schlusspunkt gesetzt hatte, lobte insbesondere die Moral seiner Mannschaft, nachdem die Gäste früh in Führung gegangen waren: "Es war von Anfang an eine gute Leistung. Wie wir momentan drauf sind, kommen wir zurück und machen noch vier Dinger."

Letztlich müssen wir auf uns schauen und weitermachen, wie wir es heute gemacht haben.

Felix Götze über das Saisonfinale

Ein "Riesenkompliment" sprach auch Hercher seinen Teamkollegen aus - wobei der Rechtsverteidiger selbst am Lauterer Comeback den größten Anteil hatte. Zunächst traf der 25-Jährige zum wichtigen Ausgleich, um dann die beiden Treffer zum 2:1 und 3:1 mustergültig vorzubereiten. "Natürlich kommt es auf die Dreierkette an, das habe ich schon in Nürnberg und Großaspach gespielt. Da gebe ich den Schienenspieler, das macht großen Spaß", machte der Matchwinner auch die taktische Ausrichtung für seine starke Leistung verantwortlich. Letztlich sei es aber auch egal, wer die Tore schieße oder vorbereite, "das Wichtigste ist, dass wir das Spiel gewonnen haben".

Was macht die Konkurrenz am Sonntag?

Mit nun 41 Zählern und vier Punkten Vorsprung auf den KFC hat sich der FCK zwar eine gute Ausgangslage verschafft - abhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz am Sonntag könnte die Lage aber weiter angespannt bleiben. Meppen empfängt Lübeck und könnte nach Punkten wieder gleichziehen. Bayern II hat die Chance, den Rückstand auf Lautern gegen das bereits abgestiegene Unterhaching auf zwei Zähler zu verkürzen. "Wir werden es alle gucken. Aber letztlich müssen wir auf uns schauen und weitermachen, wie wir es heute gemacht haben", betonte Felix Götze, der das zwischenzeitliche 2:1 und damit seinen Premierentreffer für die Pfälzer nach einer von Herchers Hereingaben erzielt hatte ("Den muss ich natürlich reinmachen"). Auch Hercher verwies auf die Spiele in Köln und gegen Verl: "Jetzt haben wir noch zwei Endspiele."

pau