Bundesliga

Heldt: "Warum wird sich eingemischt?"

Kölns Manager unzufrieden mit Handeln des VAR

Heldt: "Warum wird sich eingemischt?"

Heiß diskutierte Szene: Sebastiaan Bornauw foult Frankfurts Daichi Kamada (l.).

Heiß diskutierte Szene: Sebastiaan Bornauw foult Frankfurts Daichi Kamada (l.). imago images

"Es war mal wieder ein Elfmeter, über den man diskutieren kann", beklagte sich Heldt am "Sky"-Mikro und bezog sich dabei auf das zwischenzeitliche 1:0 von André Silva (45.+2). Das war aus einem Strafstoß (Bornauw an Kamada) resultiert, den Schiedsrichter Sven Jablonski ursprünglich nicht geben wollte, es sich dann aber nach Eingriff des VAR anders überlegte.

Für Heldt ist das Verhalten nicht nachvollziehbar, weil es ein Strafstoß war, den man "geben kann, aber nicht geben muss", ergo sei es "keine krasse Fehlentscheidung" gewesen. "Ich wundere mich, warum sich dann eingemischt wird", ergänzte der 50-Jährige und betonte, dass er das "nicht gut" finde, zumal vor der Saison der Ton gewesen sei, dass der Unparteiische "auf dem Platz hauptsächlich entscheiden" und der VAR eben nur bei krassen Fehlentscheidungen eingreifen soll. Dies war Heldts Meinung nach nicht der Fall.

Dennoch machte der Manager keinen Hehl daraus, dass das 1:1 "ein gerechtes Ergebnis" sei. "Frankfurt hat gut gespielt und wir mussten uns erst finden", sagte er sowohl mit Blick auf die schwache erste Hälfte der Rheinländer als auch der Tatsache, dass der FC mit null Punkten nach drei Spieltagen bereits enorm unter Druck gestanden hatte. Weitaus zufriedener war er jedoch mit der Leistung nach dem Seitenwechsel. "Wir sind in der zweiten Halbzeit natürlich viel besser ins Spiel gekommen", stellte Heldt fest und betonte: "Wir müssen zufrieden sein, es war ein wichtiger Punkt für uns."

drm

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