Nationalelf

Heldt über Hector: "Das zeigt, wie unser Kapitän ist"

Bierhoff lobt den Kölner Kapitän

Heldt über Hector: "Das zeigt, wie unser Kapitän ist"

Jonas Hector

Steht der Nationalelf nicht mehr zu Verfügung: Jonas Hector. imago images

Der 30-Jährige hatte seine Entscheidung bereits im Sommer gefällt, im Juli dann die Verantwortlichen beim 1. FC Köln davon unterrichtet und im September schließlich Bundestrainer Joachim Löw. Sein stiller Abschied nach 43 Länderspielen, davon 42 als Starter, passt gut zum 30-Jährigen, der nie viel Aufhebens um seine Person macht.

Für Kölns Geschäftsführer Horst Heldt ist Hectors Entscheidung ein Zeichen von Charakterstärker: "Diesen Schritt freiwillig zu gehen, zeigt wie unser Kapitän ist: gradlinig und mutig", so der 50-Jährige: "Wir alle beim FC sind stolz darauf, dass ihn seine über Jahre hinweg konstant starken Leistungen beim FC in die Nationalmannschaft geführt haben, wo er zu einer festen Größe im Team von Jogi Löw wurde."

Und auch in der DFB-Elf hat Hector Eindruck hinterlassen, wie Oliver Bierhoff (Direktor Nationalmannschaften und Akademie) bestätigte: "Neben all seinen sportlichen Qualitäten haben wir an ihm stets auch seinen tollen Charakter, seine Unaufgeregtheit und sein Vertrauen geschätzt. Mit Jonas konnte man auch reflektiert über Themen abseits des Fußballs sprechen. Er hat nie vergessen, wo er herkommt und die Werte unserer Mannschaft gelebt. Er wird beim DFB-Team auch nach seiner Karriere immer willkommen sein."

Hector debütierte am 24. November 2014 für die deutsche Nationalmannschaft, bestritt danach 43 Länderspiele, nahm an der EM 2016, dem Confederations Cup 2017 sowie der WM 2018 teil und bestritt schließlich sein letztes Länderspiel am 19. November 2019 beim 6:1-Sieg Deutschlands gegen Nordirland.

drm

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