2. Bundesliga

1. FC Heidenheim: Rückkehrer dürfen sich neu beweisen

Biankadi, Schmidt und Steurer waren zuletzt ausgeliehen

Heidenheim: Rückkehrer dürfen sich neu beweisen

Merveille Biankadi (li.), Patrick Schmidt, Oliver Steurer (re.)

Kehren zum 1. FC Heidenheim zurück und dürfen sich Trainer Frank Schmidt neu beweisen: Merveille Biankadi (li.), Patrick Schmidt und Oliver Steurer (re.) imago images

Niklas Dorsch, Tim Kleindienst (beide KAA Gent), Sebastian Griesbeck (Union Berlin) und auch Timo Beermann (VfL Osnabrück): Die Liste der Spieler, die im vergangenen Jahr zum Stammpersonal gehörten und den FCH in diesem Sommer verließen, ist lang. Erst in der Relegation verpasste Heidenheim gegen Werder Bremen denkbar knapp den Aufstieg in die Bundesliga. Das Resultat: Einige Leistungsträger mussten verkauft werden, um in Corona-Krisenzeiten Geld in die Kassen zu spülen.

Stattdessen sollen es neben den externen Neuzugängen wie Dzenis Burnic (Borussia Dortmund) und Andreas Geipl (Jahn Regensburg) auch Spieler richten, die sich bislang beim FCH noch nicht durchgesetzt hatten und in der vergangenen Saison verliehen worden waren.

Spielersteckbrief Pat. Schmidt
Pat. Schmidt

Schmidt Patrick

Spielersteckbrief Biankadi
Biankadi

Biankadi Merveille

Spielersteckbrief Steurer
Steurer

Steurer Oliver

Trainersteckbrief Schmidt
Schmidt

Schmidt Frank

Können Schmidt und Schimmer Kleindienst-Abgang kompensieren?

Einer davon ist Patrick Schmidt: Der 26-Jährige wurde im vergangenen Winter nach nur vier Einsätzen für die Rückrunde an Dynamo Dresden verliehen. Mit den Sachsen konnte er zwar nicht mehr die Klasse halten, doch Schmidt gehörte zum Stammpersonal und erzielte immerhin sechs Treffer. Er soll versuchen, den Abgang von Top-Torjäger Tim Kleindienst (14 Treffer) gemeinsam mit Stefan Schimmer zu kompensieren.

Biankadi steigt auf - Profitiert Steurer von Beermans Abgang?

Auch Biankadi kann auf eine positive Leihe zurückblicken: Mit Eintracht Braunschweig schaffte er in der Rückrunde der vergangenen Saison den Aufstieg in die 2. Bundesliga, steuerte dazu in 17 Spielen drei Treffer und fünf Vorlagen bei. Der Flügelspieler, den der FCH im Sommer 2019 aus Rostock holte, ist für die kommende Saison ebenfalls fest im Kader eingeplant und hat durchaus das Potenzial, sich langfristig in Heidenheim durchzusetzen.

Letzter im Bunde der ehemals Verliehenen ist Oliver Steurer. Der 25-jährige Innenverteidiger konnte zwar den Abstieg von Preußen Münster nicht mehr verhindern, könnte in Heidenheim aber vom Abgang Beermanns und der dünnen Personaldecke im Abwehrzentrum profitieren.

Die drei Rückkehrer sind - Stand jetzt - voll für die kommende Zweitliga-Saison eingeplant, sie sollen sich Trainer Frank Schmidt neu anbieten. Nicht auszuschließen sind dennoch auch noch einige externe Neuzugänge, die den Konkurrenzkampf in Heidenheim weiter beleben würden.

dos/tl

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