Bundesliga

Heidel: "Mindestens drei Spieler kommen noch"

Schalke: Großes Lob für Markus Weinzierl

Heidel: "Mindestens drei Spieler kommen noch"

Christian Heidel

Vergleicht Markus Weinzierl mit seinen "früheren Trainern": Christian Heidel. Getty Images

Für den neuen Sportvorstand der Königsblauen war der erste Transfer, der aus Wolfsburg geholte Innenverteidiger Naldo, "eine ganz wichtige Verpflichtung. Er hat eine tolle Ausstrahlung. Wenn einer aufmuckt, dann stehen da erst mal 1,98 Meter, breit wie ein Schrank, der passt bei uns überragend gut rein." Und der 53-Jährige wünscht sich noch eine Schlüsselfigur dieser Kategorie. "Ein weiterer Spieler mit solcher Ausstrahlung wäre noch interessant für eine zentrale Position", betont Heidel.

Markus Weinzierl, der neue, von ihm verpflichtete Trainer, erinnert den ehemaligen Manager des 1. FSV Mainz 05 in gewisser Weise an Jürgen Klopp oder Thomas Tuchel. "Ich war jetzt zweieinhalb Tage mit Markus Weinzierl in Spanien zusammen, und danach hatte ich noch stärker das Gefühl, dass es sehr gut passt", resümiert Heidel. "Er stellt Fragen, die in die Tiefe gehen, von medizinischer Betreuung bis zur Kaderzusammensetzung. Das kenne ich von den früheren Trainern, die ich hatte. Wir liegen auf einer Wellenlänge."

Heidel sieht sich durch die Zahlung einer Ablösesumme für Weinzierl von rund zwei Millionen Euro durchaus als ein Vorreiter für die Ablöseentschädigung für Trainer. "Warum soll man für einen durchschnittlichen Trainer eine Entschädigung verlangen, aber nicht für die wichtigste Figur in einem Klub", fragt er. "Ein guter Trainer kann aus einer durchschnittlichen eine gute Mannschaft machen. Und umgekehrt ein schlechter Trainer aus einer durchschnittlichen eine schlechte."

Im ausführlichen Interview verrät Christian Heidel, ob er mit dem umworbenen Toptalent Leroy Sané plant, welche Parallelen er zwischen Schalke und Mainz ausgemacht hat, warum ihn der Begriff Königstransfer stört und welchen sportlichen Erwartungen er sich stellen muss.