Bundesliga

Heidel: "Max verlässt uns definitiv zum Sommer"

Eigengewächs Meyer erhält kein neues Angebot

Heidel: "Max verlässt uns definitiv zum Sommer"

Kam 2009 zum FC Schalke: Max Meyer.

Kam 2009 zum FC Schalke: Max Meyer. picture-alliance

Erst Joel Matip, dann Sead Kolasinac und Leon Goretzka - jetzt auch Max Meyer: Im Sommer kehrt das nächste Talent Schalke ablösefrei den Rücken. Das Eigengewächs hatte mehrere Angebote der Knappen ausgeschlagen, das letzte am 15. Februar, und damit frühzeitig signalisiert, dass er auf Schalke keine Zukunft sieht.

"Er wird den Verein definitiv zum Sommer verlassen", erklärte Sportvorstand Christian Heidel am Donnerstag erstmals deutlich und versicherte, "dass es kein böses Wort" zwischen beiden Parteien gebe, machte aber genauso klar, dass "es von uns kein neues Angebot mehr geben wird".

Meyer war 2009 aus der Duisburger Jugend in die Knappenschmiede gewechselt und stieg seitdem stetig auf bis ins erste Glied. Sein Profi-Debüt feierte er vor etwas mehr als fünf Jahren am 22. Spieltag beim 2:2 in Mainz. Meyer war nach 72 Minuten für Raffael (heute Gladbach) in die Partie gekommen und legte zehn Minuten später den Ausgleichstreffer von Michel Bastos (heute Palmeiras) auf.

145 Bundesliga-Einsätze sind seitdem dazu gekommen, insgesamt stand Meyer in 192 Pflichtspielen (22 Tore, 24 Vorlagen) für Schalke auf dem Feld. Hinzu kommen vier Einsätze (ein Tor) für die A-Nationalmannschaft von Joachim Löw und 24 für die U 21 (sieben Tore).

Zwischenzeitlich geriet sein Aufstieg ein wenig ins Stottern; unter den Ex-Trainern André Breitenreiter und Markus Weinzierl war Meyer oft nur als Ergänzungsspieler gefragt. Auch Domenico Tedesco brauchte ein wenig, um für die Nummer sieben die richtige Rolle in seinem System zu finden. Er schulte den Dribbelkünstler zum Sechser um - in der Hinrunde mit Erfolg, doch in den jüngsten drei Partien kam Meyer gar nicht mehr zum Einsatz.

mkr

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