Bundesliga

Jonas Hector steigt beim 1. FC Köln wieder ein

Ein Einsatz von Kölns Kapitän wäre von großer Bedeutung

Hector steigt wieder ein, keine Entwarnung bei Skhiri

Kölns Kapitän Jonas Hector stand heute wieder auf dem Trainingsplatz.

Kölns Kapitän Jonas Hector stand heute wieder auf dem Trainingsplatz. imago images/Herbert Bucco

Noch keine endgültige Entwarnung gibt es für Ellyes Skhiri. Der Tunesier hatte sich am Sonntag im Länderspiel in Mauretanien bei einem Zweikampf verletzt und musste ausgewechselt werden. Die Trainingseinheit der Kölner am Dienstagvormittag verpasste der Mittelfeldspieler, er unterzog sich einer Behandlung und absolvierte anschließend ein individuelles Programm. Ob es für die Partie am Freitag in Hoffenheim reicht, wird man sehen. Kapitän Jonas Hector dagegen stieg nach einem Infekt wieder ins Mannschaftstraining ein, dem Einsatz des Linksverteidigers dürfte nichts im Wege stehen.

Katterbach quält sich durch ein Leistungstal

Was insofern von Bedeutung ist, als der Kader des FC für diese Position aktuell nicht doppelt besetzt ist. Noah Katterbach (20), das Top-Talent auf dieser Position schlechthin und zweifach mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold als bester deutscher Nachwuchsspieler seiner Altersklasse ausgezeichnet, quält sich seit vielen Monaten durch ein Leistungstal und wird von Trainer Steffen Baumgart seit Wochen nicht für den Kader nominiert.

Dass die Gründe zuvorderst beim Jung-Profi zu suchen sind, liegt nahe. Zu viele Spieler steigerten sich unter diesem Trainer, als dass man die Ursache zuerst hier suchen sollte. So kickt Katterbach regelmäßig im Regionalliga-Team, ohne sich dort allerdings nachhaltig für die Profis empfehlen zu können. Und weil auch Jannes Horn nach seiner Hüft-OP noch nicht so weit ist und individuelles Aufbautraining absolviert, ist der FC hinten links temporär unterbesetzt. Sollte Hector tatsächlich passen müssen, würde wohl Benno Schmitz nach links rücken und Kingsley Ehizibue die rechte Seite übernehmen.

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