2. Bundesliga

Hecking konterkariert Hinterseers Versuch

"Ich habe ihm meine Kritik klar gesagt und auch per Video gezeigt"

Hecking konterkariert Hinterseers Versuch

Alles wieder gut? Dieter Hecking und Lukas Hinterseer (r.).

Alles wieder gut? Dieter Hecking und Lukas Hinterseer (r.). Getty Images

Der Versuch von Lukas Hinterseer, die Sache kleiner zu machen als sie ist, wurde von Hecking am Dienstag konterkariert. Die Trainer-Kritik an seiner Person, hatte Hamburgs österreichischer Stürmer am Montag nach seinem Tor beim 1:1 in Bielefeld gesagt, habe er gar nicht so mitbekommen. Der Coach selbst indes verrät, dass er sie ausdrücklich nicht nur über die Medien lanciert, sondern dem Torjäger auch in einem persönlichen Gespräch übermittelt hat. Und dabei ging es nicht nur um das Thema Torgefahr.

"Ein Stürmer muss auch Bälle halten, am Spiel teilnehmen. In der Hinsicht war es mir von Lukas in den zurückliegenden Spielen zu wenig. Das habe ich ihm klar gesagt und auch per Videobotschaft gezeigt." Worte und Video haben ihre Wirkung ganz offensichtlich nicht verfehlt. Denn im Spitzenspiel auf der Alm war Hecking nicht nur wegen des Führungstores zufrieden mit dem Ex-Bochumer.

Kein Einsatz für Wood

Und deshalb musste Sturm-Konkurrent Bobby Wood 90 Minuten auf der Bank schmoren, obwohl der Trainer ihm zuvor Hoffnung auf einen Einsatz gemacht hatte. "Lukas war mit seiner Präsenz sehr wichtig für uns." Aber er weiß auch: "Bobby muss das verarbeiten."

Zweifel, dass dem US-Boy dies gelingt, hat Hecking aktuell keine: "Bobby macht es im Moment gut und so, wie ich es mir wünsche. Es liegt jetzt an ihm, dranzubleiben und den Kopf nicht runterzunehmen." Heckings Hoffnung: Seine Worte haben schon bei Hinterseer gewirkt.

Sebastian Wolff