Handball

HBL kritisiert Politik: "Symbolische Entscheidung"

Finanziell angespannte Situation zahlreicher Klubs

HBL kritisiert Politik: "Symbolische Entscheidung"

"Die Neuinfektionen kommen nicht durch Sportveranstaltungen": HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann.

"Die Neuinfektionen kommen nicht durch Sportveranstaltungen": HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. picture alliance

"Das widerspricht eigentlich dem, was wir letzte Woche mit den Chefs der Staatskanzleien besprochen haben", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. "Da war der Tenor noch eindeutig: Der Sport hat seine Hausaufgaben gemacht und trägt nicht zum Infektionsgeschehen bei."

An diesem Mittwoch jedoch hatte die dpa aus den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten erfahren, dass im November nur noch ohne Zuschauer gespielt werden soll. "Wir werden den Dialog nochmal suchen. Die Neuinfektionen kommen nicht durch Sportveranstaltungen. Das ist aus meiner Sicht eine symbolische Entscheidung", kritisierte Bohmann.

Der HBL-Chef hofft mit Blick auf die finanziell angespannte Situation zahlreicher Klubs, dass spätestens im Dezember wieder vor Zuschauern gespielt werden kann. "Ich erhoffe mir mit Blick auf den Dezember eine Entscheidung von der Politik, die auf Fakten basiert."

tru