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"Hat gefunkt": Bayern-Leihgabe Krätzig überzeugt auf Anhieb

Gelungener Einstand bei der Wiener Austria

"Hat gefunkt": Bayern-Leihgabe Krätzig überzeugt auf Anhieb

Frans Krätzig zeigte gegen Hartberg eine starke Leistung.  

Frans Krätzig zeigte gegen Hartberg eine starke Leistung.   GEPA pictures

Bayern-Leihgabe Frans Krätzig hat in der österreichischen Bundesliga ein starkes Debüt gefeiert. Der 21-Jährige leistete beim 3:1 seines neuen Klubs Austria Wien gegen den TSV Hartberg die Vorarbeit zum zwischenzeitlichen 1:1. In der 77. Minute wurde er unter Standing Ovations ausgewechselt.

Bundesliga - 18. Spieltag

"Ich habe zehn Minuten gebraucht, aber dann hat's gut gefunkt", sagte Krätzig, der nur vier Tage nach seinem Wechsel aus München in die Alpenrepublik gleich in der Startelf stand. "Fürs erste Spiel war es in Ordnung, echt nicht schlecht. Darauf kann man gut aufbauen."

Wimmer lobt Krätzigs "extreme Ballsicherheit"

Krätzig spielte auf dem linken Flügel und gefiel dort mit seiner Technik und Dribblings. "Spieler mit einem guten Spielverständnis, echte Kicker, die finden sich schnell zurecht", sagte Trainer Michael Wimmer, der Krätzig aus gemeinsamen Zeiten beim 1. FC Nürnberg kennt.

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"Er bringt eine extreme Ballsicherheit mit, wir können mit ihm im Aufbauspiel Lösungen finden, man kann ihn unter Druck anspielen, er ist pressingresistent. Ein richtig guter Fußballer", schwärmte Wimmer. "Außerdem hat er keine Allüren, ist ein guter Charakter, sehr bodenständig."

Für Krätzig und Co. bleibt es spannend

Insbesondere Krätzigs Zusammenspiel mit Kreativgeist Dominik Fitz, der gegen Hartberg sein erstes Saisontor erzielte, funktionierte bereits erstaunlich gut. Für Wimmer keine allzu große Überraschung: "Fitz ist ja auch ein begnadeter Fußballer. Solche Leute finden sich relativ schnell, die zocken dann relativ schnell miteinander und profitieren voneinander."

Trotz des gelungenen Liga-Frühjahrsauftakts wird der Druck auf Krätzig und Co. in den kommenden Wochen nicht abnehmen. Vier Spiele bleiben der aktuell siebtplatzierten Wiener Austria, um den Sprung in die Meistergruppe der sechs besten Mannschaften doch noch zu schaffen.

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