Bundesliga

Harte Zeiten für Dahoud und Vestergaard

Schubert kritisch: "Mo ist nicht an seiner Leistungsgrenze"

Harte Zeiten für Dahoud und Vestergaard

Mo Dahoud und Jannik Vestergaard (re.)

Spielen derzeit nur eine untergeordnete Rolle: Mo Dahoud und Jannik Vestergaard (re.). imago

Nach dem starken Start mit dem 2:1 gegen Leverkusen kam Borussias Ausrutscher in Freiburg etwas überraschend. Dass die Fohlen gegen Manchester City auf verlorenem Posten stehen würden, war da schon eher zu erwarten. Startet der Bundesliga-Vierte des Vorjahres jetzt wieder durch gegen einen angeschlagenen Kontrahenten?

"Es gibt keinen Gegner in der Bundesliga, den wir mit 90 Prozent bespielen können. Wir müssen Vollgas geben", stellt Andre Schubert in Aussicht. Der Trainer wird seine Mannschaft gegen Bremen gewiss wieder umbauen; Möglichkeiten gibt es in allen Mannschaftsteilen. Zum Beispiel in der Abwehr? Ein wenig überraschend spielte Jannik Vestergaard bisher nur eine untergeordnete Rolle. Der 1,99 Meter lange Verteidiger kam für elf Millionen Euro aus Bremen und ist nach Christoph Kramer (für 15 Millionen von Bayer Leverkusen) Borussias teuerster Sommer-Einkauf.

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Nur Reservist war der Ex-Bremer bisher bei seinem neuen Arbeitgeber. Zwei Mal eingewechselt in der Bundesliga, zwei Mal in der Qualifikation zur Champions League, lediglich ein Spiel über 90 Minuten, im Pokal. Ein bisschen wenig für den ambitionierten Dänen, von dem sich Schubert unter anderem mehr Wucht verspricht, auch bei eigenen Standards.

Vestergaard kommt derzeit nicht an Christensen vorbei

"Jannik Vestergaard fühlt sich im Zentrum der Dreierkette am wohlsten, diese Position besetzt derzeit aber Andreas Christensen", stellt Schubert klar. Schwierige Zeiten für den neuen Defensivmann, der auf der Sechs und in der Abwehrkette spielen kann. Er wird sich gedulden müssen. An Landsmann Christensen kommt er kaum vorbei.

Und Geduld sowie eine deutliche Leistungssteigerung ist auch gefragt beim Senkrechtstarter der Vorsaison. Mo Dahoud sucht noch die überragende Form des Vorjahres. "Er ist ein junger Spieler", gibt Schubert zu bedenken. Aber: "Derzeit ist er nicht an seiner Leistungsgrenze. Damit muss er lernen umzugehen." Und möglichst bald an frühere Glanztage anknüpfen.

Oliver Bitter

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