3. Liga

Hansen warnt vor Lautern: "Wir müssen zusehen, dass wir sie ausschalten"

Würzburg mit guten Chancen im Aufstiegsrennen

Hansen warnt vor Lautern: "Wir müssen zusehen, dass wir sie ausschalten"

Hendrik Hansen

Hendrik Hansen kam 2017 von Wolfsburg nach Würzburg. imago images

Weil der FC Bayern München II nicht zum Aufstieg berechtigt ist, spielt der momentan zweitplatzierte Nachwuchs des Rekordmeisters nur eine untergeordnete Rolle in den Rechenspielen rund um die Spitzenplätze. Und so kommt es, dass sich die Würzburger noch größere Chancen auf den Aufstieg machen dürfen, als es ihnen Platz fünf eigentlich erlaubt. Drei Zähler trennen den FWK sogar nur von einem direkten Aufstiegsplatz. Den nimmt das Schiele-Team am Dienstagabend in Angriff, wenn der FCK auf dem Dallenberg gastiert.

Von einer leichten Aufgabe geht Verteidiger Hendrik Hansen allerdings keineswegs aus, auch wenn die Roten Teufel selbst nicht mehr ins Aufstiegsrennen eingreifen, dafür von größeren Abstiegssorgen befreit und auch sonst eher mit Themen abseits des Platzes beschäftigt sein dürften. "Kaiserslautern hat eine super Mannschaft, die in der Tabelle etwas hinterherhinkt. Aber der FCK verfügt über eine große individuelle Klasse", wird Hansen auf der Klubwebsite zitiert. "Wir müssen zusehen, dass wir sie ausschalten. Wenn du gegen Lautern keinen guten Tag erwischst, kann es sehr schnell passieren, dass du Punkte liegen lässt."

Spielersteckbrief Skarlatidis
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Skarlatidis Simon

Spielersteckbrief Hansen
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Hansen Hendrik

Spielersteckbrief Bachmann
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Bachmann Janik

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Gnaase

Gnaase Dave

Zwei Ex-Würzburger müssen wohl pausieren

Zumal die Belastung des engen Spielplans hinzukommt. Zwar muss auch der FCK zweimal die Woche spielen, durfte zuletzt aber vier Spiele in Folge auf dem heimischen Betzenberg austragen, da Jena das Heimrecht tauschen und damit in Kaiserslautern antreten musste. Dafür wird Cheftrainer Boris Schommers von kleinen Personalsorgen geplagt: Ausgerechnet Simon Skarlatidis und Janik Bachmann werden für das Spiel an alter Wirkungsstätte wohl ausfallen. Beide hatten die Lauterer nach einer überzeugenden Saison in Würzburg im vergangenen Sommer in die Pfalz gelockt.

Unabhängig von der Frage, wer letztlich auf dem Platz steht, wollen die Kickers ihre Position im Aufstiegsrennen aber erhalten. "Wir freuen uns auf die nächste große Prüfung, dir wir meistern wollen", sagte Mittelfeldmann Dave Gnaase in einem Interview mit der vereinseigenen Stadionzeitung.

pau